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Indonesien: Meistgesuchter Terrorist Südostasiens anscheinend getötet

27.02.2010


Dulmatin, einer der mutmaßlichen Bombenleger der Terroranschläge von Bali (2002), wurde am Dienstag von einer Anti-Terroreinheit Indonesiens gestellt und getötet. Das bestätigte der Präsident Indonesiens, Susilo Bambang Yudhoyono. Dulmatin galt als der meistgesuchte Terrorist Südostasiens. Er soll den Terroranschlag auf der indonesischen Insel Bali geplant haben und bei der Ausführung beteiligt gewesen sein. Bei dem Anschlag waren über 200 Menschen getötet worden, darunter viele australische Touristen. Den vorliegenden Informationen zufolge soll Dulmatin in einem Internet-Café in Pamulang, in der Nähe der Hauptstadt Jakarta auf der indonesischen Insel Java, bei einer Razzia entdeckt worden sein. Bei einem Schusswechsel, der dann stattfand, soll Dulmatin getötet worden sein. Dulmatin gehörte zum Führungszirkel der islamistischen Terrororganisation Jemaah Islamiyah (JI), die für die Durchsetzung eines Gottesstaates in den muslimischen Ländern Südostasiens kämpft. Der Organisation werden enge Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida nachgesagt. Dulmatin soll in Ausbildungslagern von al-Qaida zum Spezialisten für Bombenbau ausgebildet worden sein. Das FBI hatte auf den Kopf des 39-jährigen Top-Terroristen ein Lösegeld von umgerechnet 7,3 Millionen Euro ausgesetzt. Zuletzt machte die JI im Juli 2009 von sich reden: Bei einem Selbstmordattentat auf zwei Luxushotels in Jakarta wurden sieben Menschen getötet.

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