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Die Märchen von Beedle dem Barden von J. K. RowlingGebundene Ausgabe von CarlsenPreis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 7,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551599998, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon-RedaktionDie Märchen von Beedle dem Barden Im Dezember 2007 hat J.K. Rowling das Geheimnis um The Tales of Beedle the Bard gelüftet. Das von ihr handgeschriebene und selbst illustrierte Buch enthält fünf Märchen und ist liebevoll mit handgemachten Silberbeschlägen gestaltet sowie mit Mondsteinen verziert. Amazon war in der glücklichen Lage, eines von sieben Originalen zu ersteigern, und es war uns ein Vergnügen, diese Bilder und die dazugehörigen Rezensionen mit unseren Kunden zu teilen. Nun gibt J.K. Rowling Millionen von Harry-Potter-Fans die Chance, ab 4. Dezember 2008 das Buch selbst in den Händen zu halten. Die Children's Voice Kampagne Alle Nettoerlöse aus dem Verkauf werden für die Kampagne The Children's Voice der CHLG-Organisation gespendet. Das Ziel dieser Kampagne ist es, die Rechte und Lebensbedingungen für Kinder in ganz Europa zu verbessern; vor allem in Osteuropa, wo über eine Million Kinder und Jugendliche vielfach unter unzumutbaren Bedingungen in Heimen aufwachsen. Dort fehlt es ihnen neben einer menschenwürdigen Unterbringung und ausreichender Ernährung oft an emotionaler Zuwendung und Nähe. Die Kampagne Children's Voice von CHLG unterstützt jährlich circa eine viertel Million Kinder durch Bildungsprojekte, Beratung für Institutionen und eine Telefon- und E-Mail-Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist. Amazon-Rezensionen zur handgemachten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen: Unbeschreiblich, diese Erfahrung, J.K. Rowlings Buch The Tales of Beedle the Bard anzuschauen, darin zu blättern und vor allem natürlich zu lesen! Allein die Tatsache seiner Existenz ist magisch: Weltweit gibt es nur sieben Exemplare von diesem wunderschönen Buch, jedes davon handgeschrieben und höchstpersönlich illustriert von J.K. Rowling. Sechs Bücher hat die Autorin an ihren Freundeskreis verschenkt, aber das siebte Buch dürfen wir in den Händen halten! Verblüffend, welche künstlerischen Talente in der Autorin schlummern, und der handgeschriebene Text mutet an wie die vertraute Handschrift der Lieblingstante, die einen langsam, aber sicher in das Mysterium von insgesamt fünf Märchen entführt. Ein bisschen aufgeregt und mit großer Ehrfurcht blättern wir Seite für Seite um, lassen uns gefangen nehmen von jeder Geschichte, tauchen ein in die fantasievolle Bilderwelt der Autorin, verfolgen die Handschrift auch dort, wo sie fast über die Seite hinausfließt. --Deutsche Übersetzung der Originalrezensionen von Daphne Durham, Amazon.com Achtung: Die vollständigen Rezensionen enthalten "Spoiler" (Hinweise auf das Ende der Geschichte) Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen. Die Titel der Geschichten sind Übersetzungen der Amazon.de-Redaktion aus dem englischen Original: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() "The Wizard and the Hopping Pot (Der Zauberer und der hüpfende Topf)" "The Fountain of Fair Fortune (Die Quelle des wahren Glücks)" "The Warlock's Hairy Heart (Das haarige Herz des Hexenmeisters)" "Babbitty Rabbitty and her Cackling Stump (Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf)" "The Tale of the Three Brothers (Das Märchen von den drei Brüdern)" Mehr Bilder von der handgefertigten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard Bitte beachten Sie, dass sich diese Bilder auf die handgefertigte Originalausgabe beziehen, die im Dezember 2007 ersteigert wurde. Klicken Sie auf die Bilder, um Sie in voller Größe in einem neuen Fenster zu sehen. Mehr Informationen finden Sie in unserem Beedle-Special. Entdecken Sie die komplette Harry-Potter-Serie Harry Potter und der Stein der Weisen ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und die Kammer des Schreckens ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Gefangene von Askaban ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Feuerkelch ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Orden des Phönix ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Halbblutprinz ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ![]() Gebundene Ausgabe Besuchen Sie unseren Harry-Potter-Shop Sie wollen nicht mehr warten? Dann entdecken Sie alles rund um Harry in unserem Harry-Potter-Shop: Bücher, Hörbücher, DVDs, Soundtracks, Spiele und mehr. 5 Kundenrezensionen:Sehr kurz geraten, aber kreativ! 3 von 5 PunktenNach langer Vorfreude bekam ich das Buch zu Weihnachten und habe es an nur einem Abend durchgelesen. Das hatte allerdings zwei Gründe: 1. Das Buch ist wirklich sehr kurz geraten, was den Preis wirklich sehr hoch erscheinen lässt. Dieser dürfte wohl nur mit dem Boom um J.K.Rowling zu erklären sein. 2. Das Buch ist wirklich kreativ gestaltet. Die Märchen sind nett zu lesen, aber nicht sonderlich spektakulär. Viel mehr haben mir die Kommentare von Dumbledore gefallen. Besonders die Beschreibung des Verbots für Theateraufführungen brachte einige Lacher mit sich. Preis 2/5 Inhalt 4/5 Sterne Alles in allem ist das Buch gut, weil es etwas Neues und gleichzeitig aus den Harry Potter Romanen Bekanntes ist. Eine gute, aber auch gefährliche Mischung. Wer alle Potter-Romane gelesen hat, erwartet von J.K. Rowling eine Menge und lässt sich in Zukunft ungern mit kleinsten Häppchen zufrieden stellen. Zurecht könnte sich der Eindruck aufdrängen, das J.K. Rowling die Dosen ihrer Roman-Welt extra klein hält, um noch mehr Geld zu verdienen. Für "Die Märchen von Beedle dem Barden" gibt es von mir 3 Sterne Liebevoll gestaltet! 5 von 5 PunktenEine hübsche Idee: Das Märchenbuch, das Dumbledore Hermine vererbt zu veröffentlichen! Sehr liebevoll gestaltet, und recht originell, die Anmerkungen und Erklärungen Dumbledore's mitzudrucken! Hat mir gut gefallen! (und wer da eine Fortsetzung von Harry Potter erwartet hat, ist selber schuld!) Für Sammler OK, ansonsten besser Finger weg! 1 von 5 PunktenWenn alle Faktoren bedacht werden, ist das Buch höchstens etwas für eingefleischte Potter-Fans, die ihre Sammlung vollständig halten wollen. Sicher ist für diese auch der unangemessen hohe Preis OK. Die große Schrift und der weite Zeilenabstand auf etwa 100 Seiten sind selbst für die kleineren Leser schon übertrieben..... Die 5 Märchen sind schlecht und langweilig geschrieben. Von der Autorin hätte man, nach dem Potter-Erfolg, mehr erwartet. Wenn man dann noch die auffallend vielen Zeichensetzungsfehler im Buch beachtet, die offensichtlich kaum jemandem aufgefallen sind, ist das Buch für eben die kleineren Leser nicht geeignet. --------Auf die Harry Potter Story bezogen kann man sagen: Harry kann von Glück sagen, das er, mehr oder weniger, mit den Märchen der Muggel aufgewachsen ist. Denn wenn alle Märchen der Zaubererwelt so geschrieben sind sollte es einen nicht Wundern, das aus Kindern schwarze Magier werden ;-)) Nur was für echte Fans 1 von 5 PunktenSehr enttäuschend. Die Geschichten sind kurz und oberflächlich, die Kommentare von Dumbledore langweilig und akademisch. Schade, aber das hätte man sich sparen können. Für echte Fans natürlich ein Muss, um die Sammlung zu vervollständigen. Schöne Ergänzung für Potter-Fans - nicht die Neuerfindung des Rades! 5 von 5 PunktenEines vorab: J. K. Rowling hat hier eine kleine Märchensammlung zusammengestellt, die Märchen aus der Zaubererwelt beinhaltet. Wer sich die Mühe macht, ein bisschen in englischen und irischen Sagen/Märchen herumzulesen, wird verschiedene Motive durchaus erkennen. So gibt es auch in den Canterbury Tales von Chaucer eine ganz ähnliche Geschichte um den Tod wie hier das Märchen um die drei Brüder und die "Deathly Hallows". Das ist aber auch gar nicht schlimm, denn was dieses Büchlein auszeichenet, sind die Interpretationen von Albus Dumbledore zu jedem Märchen. Die finde ich gar nicht nervig, aber auch das ist Geschmackssache. Dieses Buch wäre sicher kein Bestseller geworden, wenn es von einem unbekannten Schriftsteller stammen würde. Dazu ist es zu "harmlos". Belanglos wollte ich es nicht nennen, denn immerhin ist es noch ein letztes Schnipselchen aus der geliebten Harry-Potter-Zauberwelt. Was ich aber wirklich großartig finde, ist die Tatsache, dass dieses Büchlein hilft, wohltätige Projekte zu unterstützen. Das tut Frau Rowling ohnehin zuhauf, und dies ist nochmal das Sahnehäubchen. Aus diesem Grund, und weil die Märchen auch schön zu lesen sind, hat es fünf Sterne locker verdient. |
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Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin von Eckart von HirschhausenTaschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499623552, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 16., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Wortwitz und schriftliche Running-Gags 5 von 5 PunktenSehr schöne, intelligente und vor allem witzige Kurzgeschichten aus allen Themen rund ums Leben. Hirschhausen schafft es mit Wortspielen aus verschiedenen Richtungen an ein Thema heranzugehen und mit schriftliche Running Gangs abzurunden, so dass man am Ende auch noch was gelernt hat. Sehr schön, unbedingt lesen. Leichte Kost 1 von 5 PunktenHirschhausen mag live witzig sein, sein Buch hat mich allerdings nur ein oder zweimal zum Lachen gebracht. Zwar legt er ein paar interessante Sichtweisen an den Tag, aber insgesamt ist das Buch sehr leicht, wenn nicht sogar seicht. Behalten habe ich nichts. Es gibt tonnenweise Bücher, die leicht zu lesen sind und bei denen Inhalt transportiert wird. Im Zweifelsfall auf so etwas ausweichen. Ist das the Secret - das Geheimnis 5 von 5 PunktenEndlich schafft es jemand mit seinem Buch die Menschen zu öffnen und Ihnen unterschwellig mitzuteilen, wie es denn so ist mit "Krankheit" ja es ist der Glaube an das was man eben Glauben will. Ich lachte mich vielfach schebbs aber erkannte auch den Hintergrund den er meinte. Als er dann bei Maischberger auftrat mit anderen "Heilern" und das Thema Gesundheit besprach, wurde mir es noch klarer. Seit Filmen wie What the Bleep Do We (K)now?! (Einzel-DVD) oder The Secret - Das Geheimniswird man sich und der Welt immer bewusster, und viele Menschen sehen sehr klar, dass z.Bsp.: Krankheit immer auch einen Wandel in einem selber verlangt. Naja Rüdiger Dahlke der Erfolgsautor hat es ja auch schon vor 20 Jahren geschrieben: Krankheit als Spiegel der Seele.... und es gilt noch heute. Zum schmunzeln! 4 von 5 PunktenDr. med. Eckart von Hirschhausen ist endlich mal wieder ein Kabarettist, der nicht diesen platten, abgedroschenen Comedians hinterhereifert. Genau so erfrischend ist auch sein etwas anderes Buch der Medizin, mit dem er den Leser zum schmunzeln bringt. Der Karikaturist Erich Rauschenbach trägt mit seinen Illustrationen ebenso treffend zu diesem Werk bei. Ein rundum gelungenes Büchlein - bitte mehr davon! Kabarettgeplänkel 2 von 5 PunktenHirchhausen sucht es ALLEN recht zu machen: ALLE sollen über seine Witzchen lachen können, ALLE sollen sein Büchlein kaufen, ALLE sollen zu seinen Live-Auftitten kommen und ALLE sollen sich dabei amüsieren. Und das GEHT NICHT, es sei denn, man macht seichtes Kabarettgeplänkel, das keinem wirklich ein Licht aufsteckt und vor allem: keinem wirklich wehtut. Schade. Hirschhausen hätte mehr Potential. |
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Feuchtgebiete von Charlotte RocheBroschiert von Dumont BuchverlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 8,00 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3832180575, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 22., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:An einem Tag verschlungen 5 von 5 PunktenIch habe zu Anfang gezögert mir diesen Bestseller zu kaufen und zu lesen, doch jetzt im Nachhinein bin ich absolut begeistert. Ich bin keine große Leseratte, umso mehr war ich von mir selbst erstaunt wie sehr mich dieser Roman fesselte. Es gibt durchaus ein paar Stellen die man sich nicht allzu detailliert vorstellen sollte, für mich waren das hauptsächlich die Aktionen in der Helen ihr körpereigenen Erzeugnisse partiell verzehrte (speziell die der Nase), ums mal diplomatisch auszudrücken. Ekelerfahrungen wie sie andere Rezensionisten hier berichten kann ich nur zu einem geringen Maße nachvollziehen. Diesen Personen fehlt wohl einfach ein wenig Abstraktionsfähigkeit. Ich empfand diesen Roman als zutiefst aufrichtig und offen dem Leser gegenüber, in Themenbereichen die im Alltagsleben seltenst zur Sprache kommen. Fasziniert hat mich die Detailverliebtheit der Hauptfigur Helen und ihre Neugier dem menschlichen Körper gegenüber. Durch die häufigen Rückblicke der Protagonistin wich die zu Beginn bestehende Skepsis Helen gegenüber, einer immer größer werdenden Neugier. Nur vom Ende war ich ein zunächst wenig enttäuscht, weil es mir einfach viel zu früh kam. Insgesamt kann ich 5 Sterne vergeben für das insgesamt fesselndste und unkonventionellste Buch das ich bis jetzt gelesen hab. ekelig 1 von 5 PunktenIch lese ja selbst nicht soviele Bücher, doch an dieses bin ich durch meine Frau aufmerksam geworden es wurde ihr per Empfehlung zugesteckt, ich habe dann auch ein paar Seiten davon gelesen, habe dann aber nach einigen seiten aufgehört. Was ich da gelesen habe hat mir völlig gereicht, wenn ich nicht schon verheiratet wäre und das Buch vorher gekannt hätte, dann hätte ich wohl den Glauben an die Frauen verloren, wenn ich mir vorstelle das ich an so eine Frau komme so wie sie in dem Buch beschrieben ist dann würde ich wohl lieber ans andere Ufer wechseln. Was in dem Buch beschrieben wird ist nur noch ekelig und lässt einen den Glauben verlieren. widerlich!!!!!!!!!!! 1 von 5 Punktenmir ist beim Lesen mehr als einmal schlecht geworden. Mehr kann ich dazu nicht sagen! Weniger ist manchmal mehr! 1 von 5 PunktenDachte ich gebe dem Buch eine Chance nachdem man soviel in den Medien darüber gehört hat. Ich war am Anfang schon geschockt wie sehr das alles ins Detail geht, ging aber dann noch. Nun hab ich es bis zur Hälfte gehört und es reicht mir, es ist zuviel des Guten. Wäre Fr. Roche mit den sehr detailierten Details etwas im Hintergrund geblieben hätte es mir besser gefallen. Ich frage mich wo sie diese blühende Fantasie her hat. Lieber nicht kaufen. Feuchtgebiete / ekelhaft, gruselig........ 1 von 5 PunktenZum ersten Mal habe ich ein Buch nach 30 Seiten weggelegt. Unverständlich, dass es in der Bestsellerliste ganz weit oben steht. Nur darum habe ich es gekauft. Ich ärgere mich schwarz. Was geht im Kopf dieser Frau vor? Mit solch einer Schweinerei wird jetzt auch noch viel Geld verdient. Pfui Frau Roche!! |
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Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf SchmitzBroschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,55 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596179785, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele. Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck 5 Kundenrezensionen:Besser gehts nicht! 5 von 5 PunktenAlso ich habe mir dieses Buch gleich nach dem Herauskommen gekauft und geradezu verschlungen! Ich hatte Tränen vor Lachen in den Augen, Bauchschmerzen vor lachen. Denn ich habe auch schon einen 16-jährigen Kater und nicht nur der Titel passt haargenau sondern auch vieles aus dem Buch! Also ich kann wirklich nur jedem Noch-Nicht-Katzenbesitzer raten dieses Buch zu lesen, denn hier bekommt man wirklich einen Einblick in das Zusammenleben mit einer Katze! Einfach super!!! :-)) Enttäuschend! 2 von 5 PunktenIch habe dieses Buch aufgrund der begeisterten Rezensionen gekauft - Katzen und was zu lachen, immer eine prima Kombi! Aber meine Erwartungen wurden leider nicht im entferntesten erfüllt. Was Schmitz beschreibt, sind Situationen die jeder, aber auch wirklich jeder, Katzenbesitzer kennt. Nun ist es durchaus komisch, wenn mein Kater vorm Fenster sitzt und einen 30 Meter entfernten Vogel beschwörend anmurmelt, oder wenn er seine fünf Minuten bekommt und wie ein Rocker durch die Wohnung tobt, aber.... das Original ist bei weitem komischer als es nochmal 1:1 aufgeschrieben zu lesen! Wer gern über die vielen, wirklich unzähligen, seltsamen Macken von Katzen lacht, der sollte gehen und sich eine anschaffen. Jeder Katzbesitzer der im Umgang mit der Katze hauptsächlich mit Humor reagiert ist auf der sicheren Seite! Und der hat dann eine unglaublich komische, niedliche, gelegentlich sehr vorwurfsvolle One Cat Show (ok, oder auch mehr) zu Hause, die jeden Tag stattfindet und einen immer wieder aufs neue überrascht. Und ausserdem - jeder Mensch mit genügend Humor um die Katze nicht tragisch zu nehmen hat spätestens ein Jahr später genügend Erfahrung mit kätzischem Benehmen, um dieses Buch ganz genauso zu schreiben... Leser auf der Suche nach komischen Katzenbüchern empfehle ich "Die Katze mit den blauen Augen", das Buch ist schuld daran dass ich Katzen besitze - und nach 20 Jahren kann ich immer noch drüber lachen. Klasse 5 von 5 PunktenKlasse oder nein Weltklasse!! Ich fühle mich wie Er selbst !! Meine Katze ist genau so und deshalb ist es so unterhaltsam!Musste ein paar mal lachen ! So soll ein Buch sein!!! Katzen würden "Schmitz' Katz' " kaufen 5 von 5 PunktenVon der ersten bis zur letzten Seite ein Brüller. Ich habe selbst 2 Katzen und kann jedem Satz - was sage ich, jedem WORT - von Ralf Schmitz lebhaft beipflichten. Dieses Buch brauchen Sie mehrfach: ein paar zum Verschenken und eins zum selber lesen. =^o^= Von führenden Dosenöffnern empfohlen! Nicht nur Schmitz Katze 5 von 5 PunktenAlle Katzen findet man in diesem göttlich komischen Buch wieder! Für alle die Personal für Ihre Katzen sind, ein absolutes MUß! Aber auch für Menschen ohne Haustiere ein tolles Buch. Ich habe beim Lesen teilweise so gelacht, daß es mir im Tränenschleier nicht möglich war, weiter zu lesen. In mindestens 80% des Buches habe ich unsere Katze erkannt. Ralf Schmitz ist es gelungen ein spitzen Buch zu schreiben. |
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Tintenherz. Tintenwelt 01 von Cornelia FunkeGebundene Ausgabe von TintenherzPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 11,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3791504657, Erscheinungsdatum: August 2003, Auflage: 23 |
Produktbeschreibung576 Seiten, ab 10 Jahre Aus der Amazon.de-RedaktionMeggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem "Bücherarzt", in einem alten Haus. Da steht eines Nachts ein merkwürdiger Mann vor der Tür. Er warnt Mo vor jemandem namens Capricorn. Bei Nacht und Nebel fliehen die drei, und nach und nach findet Meggie heraus, dass ihr Vater allerlei Geheimnisse vor ihr verbirgt. Wieso hat er sich zum Beispiel immer geweigert, ihr vorzulesen? Und was ist mit Meggies Mutter wirklich geschehen, die vor vielen Jahren verschwand? Meggie bekommt erste Antworten, als sie vom grausamen Capricorn gefangen genommen werden. Er tut alles, um von Mo das Buch "Tintenherz" zu bekommen. Denn Capricorn selbst -- und nicht nur er -- ist aus diesem Buch in unsere Welt gekommen, "herausgelesen" von Mo. Ein Albtraum wird lebendig, ein Buch erwacht zum Leben. Und Meggie wird zum Angelpunkt eines dunklen Kampfes zwischen Realität und allzu realer Fiktion. Tintenherz ist ein fabelhaft erzähltes Buch über Bücher, über das Wunder des Lesens und über die Bedeutung, die Geschichten für unser Leben haben. Wer hätte sich nicht schon einmal gewünscht, dass die Figuren aus seinen Büchern lebendig werden? Funke lässt diesen Traum Wirklichkeit werden. Aber Meggie, Mo und alle anderen zahlen dafür einen hohen Preis. Denn wundersame Märchenwelt und finsterer Albtraum gehen Hand in Hand, und das Böse scheint von Anfang an die besseren Karten zu haben... Mit ihrem neuen Buch wird Cornelia Funke nicht nur ihre Fangemeinde begeistern. Auch diejenigen, die ihre Bücher noch nicht kennen, werden "Funke-süchtig" werden, sobald sie einige Seiten gelesen haben. Und die einen wie die anderen werden am Ende erstaunt und betrübt feststellen, dass sie die fast 600 Seiten wie im Rausch verschlungen haben. Aber glücklicherweise gibt es ja noch andere Bücher von dieser außergewöhnlichen Autorin, die zu Recht seit ihrem Buch Herr der Diebe auch international bekannt ist. --Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Grandioses Buch 5 von 5 PunktenMich hat das Buch "Tintenherz" sofort in seinem Bann gezogen. Die Charaktere und die Geschichte waren mir auf anhieb sehr sympathisch. Ich konnte mich schnell in dem Buch reinlesen, da es ein wunderschönen und süchtigen Schreibstil besitzt. Man fiebert mit Meggie, Mo, Fenoglio, Farid etc. mit. Mir wurde es nie langweilig, und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte wie das Buch endet. Der Schreibstil ist lebendig, und man meint als Leser das Buch fängt an zu atmen.Ich wurde in diesem Buch wie reingesogen, man wird ein Teil dieser Geschichte, aber nur wenn man sich ganz auf dieses Buch konzentriert. Das hat sehr viel Spaß gemacht!!! Versprochen!!! Kaufen!!! Bezaubernd, aber etwas langatmig 4 von 5 PunktenCornelia Funke beschreibt alles in der Geschichte liebevoll, sogar den Mond am Himmel, den sie mit einer Zitronenscheibe vergleicht. Ihrer Sprache haben wir sehr gerne gelauscht (außer ihrem Faible für das Wort "blass", kommt auf jeder 2. Seite vor). Sie ist klar und deutlich, einfach, da es ja ein Kinderroman ist, und trotzdem bezaubernd, blumig, aber nicht zu viel, sondern genau richtig, um den Märchencharakter des Buchs zu unterstützen. Meggie, Mo, Staubfinger und alle anderen wachsen einem schnell ans Herz, wobei Mo etwas blass bleibt, wo er doch einer der Haupthelden ist. Er agiert nicht so mutig, wie wir erhofft hatten. Es gibt auch keinen EINEN Helden, der nach vorne prescht und das Ruder herumreißt. Tintenherz dreht sich mehr um die Idee an sich, dass jemand Figuren und Dinge aus Büchern herauslesen kann. Die Figuren selbst werden eher mitgespült. Weshalb wir einen Stern abziehen: zu wenig Handlung. Die Geschichte ist etwas langatmig. Es passiert recht wenig, besonders wenig Wichtiges, und es gibt keine überraschenden Wendungen. Außerdem wird aus vielem ein Geheimnis gemacht, das keins ist, bzw. ruhig ausgesprochen werden kann, nur um der Spannung willen. Man kann deshalb das Verhalten einiger Figuren nicht mehr nachvollziehen, z.B. wurde Mo deshalb etwas unsympathisch, weil er Geheimnisse vor Meggie hat, was das anfänglich tolle Verhältnis zwischen ihnen trübt und ihn etwas unsympathisch macht. Einfach schön! 5 von 5 PunktenDieses Hörspiel ist absolut empfehlenswert. Es ist spannend, gut gelesen und ganz ganz wichtig nicht gekürzt! Es sind einige Musikpassagen dabei, manchmal ist das einfach langweilig, aber man kann es ja gut überspringen oder dazu nehmen um es noch spannender zu machen. Es ist auch ein angenehmer kontrast zu den Harry Potter Hörspielen. In Hinblick auf den Vorleser natürlich! Ich habe viel Freude damit und die Fortsetzungen auch schon zu Hause. Voller Magie 5 von 5 PunktenBesonders gut gefällt mir, dass die Schriftsellerin in ihrem Roman anderen Büchern nicht nur huldigt, sondern sie auch zitiert. Bücher, die ich alle gelesen habe. Es handelt sich hier um eine Homage ans Lesen, an die Magie, die Verzauberung, die wahre Bücherwürmer genau kennen und deren Beschreibung mich, die ich seit meiner Kindheit und inzwischen über 30 Jahren lese, lese und lese, immer wieder zum Lächeln gebracht hat. Diese Frau Funke liebt Bücher genausosehr wie ich - ist das nicht wunderschön? Auch der Stil ist gut, ich mag, wie sie schreibt. Ich musste keinen einzigen Absatz, keinen Satz "überlesen", weil es langweilig wurde oder abschweifend. Ich möchte unbedingt, dass auch meine 10 Jährige Tochter dieses Buch kennen lernt. Vielleicht lese ich es ihr vor :-) Denn im Gegensatz zu anderen vor mir halte ich dieses Buch durchaus für ein Kinder- bzw. Jugendbuch. Dass es düster, unheimlich und spannend ist, macht den Reiz erst aus. Dass die 12 Jährige Hauptperson Angst hat und trotzdem mutig und tapfer ist, läßt Kinder davon träumen, ebenfalls so tapfer sein zu können. Denn in diese Geschichte wird das beschrieben, was wohl den meisten passiert, die ein gutes Buch aus der Hand legen, und wofür sie sich nun nicht mehr zu schämen brauchen: sie träumen davon, sie ebenfalls erleben zu können. Und es gibt ein gutes Ende - was, wie die Autorin auch beschreibt, für Kinder das Wichtigste ist. Und ganz ehrlich: drückt den Kindern JEDES Buch in die Hand, bei dem sie diese spezielle Art von Magie empfinden können, die man nur beim Lesen erlebt. Allemal besser als gar nicht zu lesen... Der Funke ist übergesprungen.... 5 von 5 PunktenMangels anderer Lektüre habe ich mir an der Bücherei meiner Tochter zu schaffen gemacht. Ein echter Glücksfall! Cornelia Funke hat einen faszinierenden, sehr bildhaften Schreibstil, der einen in eine andere Welt "schlüpfen" lässt. Die Geschicht um Meggie und Mo ist wunderschön und herrlich verpackt und fesselt den Leser, der die zu lässt. Ich habe das Buch in wenigen Abenden "aufgesogen" und werde auf jeden Fall auch die anderen Titel aus der Reihe lesen! Allerdings werde diese dann in meiner Bücherei und nicht in der Bücherei meiner Tochter landen ;-) Wie auch immer, ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen, der einfach nur mal in eine andere Welt eintauchen möchte! |
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Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz ZafónTaschenbuch von SuhrkampPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 4,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3518458000, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: Neuauflage. |
Aus der Amazon.de-RedaktionIn der Altstadt von Barcelona gibt (oder gab) es einen Friedhof vergessener Bücher. So jedenfalls will es der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón, der uns in seinem grandiosen Erstling Der Schatten des Windes an die Hand nimmt und einführt in eine geheimnisvolle, verborgene Erzählwelt -- ebenso, wie im Romandebüt selbst der Held Daniel Sempre von seinem Vater bei der Hand genommen wird. Überhaupt spiegelt sich viel im Schatten des Windes. Denn ebenso heißt auch das Buch, dessen letztes Exemplar Sempre in die Hände fällt. Von nun an lässt ihn die Geschichte und das Schicksal dieses Werks nicht mehr los, zumal noch andere, rätselhafte Gestalten sich für die Ausgabe interessieren. Dies alles erzählt uns Der Schatten des Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein. "Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. --Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:Ich verneige mich, Herr Zafón! 5 von 5 PunktenWenn es ginge, bekäme dieses außergewöhnliche Buch weitaus mehr als 5 Sterne von mir! Das Buch ist ein Traum, ein literarischer Traum - mit kleinen verzeihlichen Schwächen -, der wieder das schafft, was im Grunde nur Meisterwerke vermögen: eine eigene Sprache und einen unglaublichen Erzählsog, der den Leser vollkommen in seinen Bann zieht, zu entwickeln! Ich werde hier keine Zusammenfassung geben; dies ist zur Genüge getan. Vielmehr möchte ich meinen Eindruck des Romans vermitteln! Ich verbrachte wunderbare Lesestunden, losgelöst von meinem Alltag. Der Roman hat mich bestens unterhalten. Es gab Spannung, Mystik, Liebe, Humor und sehr gut gezeichnete Charaktere. Der best gezeichnete Charakter ist m.E. Fermin de Torres. Solch ein Ausbund an Lebendigkeit, Witz, Mut, Schlagfertigkeit, Einfallsreichtum und Herzlichkeit ist selten. Etwas oberflächlich empfand ich die Charakterzeichnung des Daniel. Hier hätte eine komplexere Darstellung und Innensicht gut getan. Wie facettenreich dagegen wirkt Julián Carax - übrigens auch ein ganz ausgezeichnet ausgearbeiteter Charakter, der doch nur in Erzählungen Dritter vorkommt. Obwohl er selbst gar nicht präsent ist, geht von ihm eine starke Faszination aus. Daniel Sempere selbst wirkt gegen Carax wie das, was er auch die meiste Zeit des Romans ist: Ein farbloser, etwas blasser Schuljunge, der zu einem jungen Erwachsenen heranwächst. Ein Schwachpunkt des Romans: Der Anfang fängt etwas mühselig an. Ich brauchte drei Anläufe und zweifelte, ob es Sinn machte, weiterzulesen. Nachdem ich diese Hürde geschafft hatte, tauchte ich immer mehr in das Geschehen ein. Aber dann: Oja, der Roman hat kitschige Anteile! Ich konnte meine Augen nicht davor verschließen, dass Zafón ab und zu an der Kitschgrenze vorbeischrabbt und schlimmer noch, diese auch einige Male schwungvoll überschreitet! Die ersten hundert Seiten des Romans musste ich sämtliche analytische Augen zudrücken, um mich nicht an den Äußerlichkeiten aufzuhängen und um der Wirkung des Romans Raum geben zu können. Das war gar nicht einfach ;-) und letztlich ist es mir gut geglückt. Sodann nahm der Roman rasant an Fahrt an! Es war eine Freude, sich von Zafóns erzählerischem Talent mitreißen zu lassen; dergleichen ist selten: ein unwiderstehlicher Sog, der mitzieht, Wort für Wort, Satz für Satz. Somit wäre ich beim stärksten Pluspunkt dieses Werks angekommen: Zafón hat eine Sprache, die ihresgleichen sucht. Er versteht es meisterlich eine Spannung zu erschaffen, die den Leser immer weiter und weiter lesen lässt und ihn mittels dieser unweigerlich zu einem Teil der Geschichte macht! Hervorragend! Grandios ist auch, wie er am Ende alle Fäden der Geschichte verbindet und auflöst! Der Schluss ist einzigartig! *Gänsehaut* Da werden kleinere Schwächen zur Nebensache. Ich wünsche mir noch viel mehr solcher Bücher! Herr Zafón, ich verneige mich!!! Bescheren Sie uns bitte bitte noch mehr solcher genialen Bücher! Nun denn: "Das Spiel des Engels" wartet auf mich. ;-) und noch ein Tipp (der hier bereits einige Male erwähnt wurde) : am besten am Wochenende und im Urlaub lesen. Ich musste das Buch leider mit mehreren Unterbrechungen lesen; dieses störte meinen Lesegenuß erheblich! erstklassiges Buch mit kleinen Schwächen 4 von 5 PunktenDas Buch ist ein durchaus gelungener Roman der auch Dank der geschichtlichen Untermalung sein ganz eigenen Scharm während des Lesens entwickelt. Die Geschichte erscheint schlüssig und ist auch bis zum Ende nicht allzu durchschaubar. Der Text ließt sich mit einigen Aussnahmen flüssig, einzig die allzu große Detailverliebtheit des Autors geht wie ich finde etwas zu Lasten des Spannungsbogens. So hatte Ich etwa auf halben Weg einige Male das Gefühl vor lauter detailierten Beschreibungen, Wer, Wie, Was oder Warum es ist wie es ist, den Faden zu verlieren. Lesen würde Ich es in jedem Fall wieder und kann es auch jedem mit gutem Gewissen empfehlen. Sie werden nicht entäuscht sein. Tolles Buch, berührende Geschichte... 5 von 5 Punkten...ich konnte in diese Geschichte vollkommen eintauchen, alles um mich herum vergessen und habe nur noch gelesen, gelesen, gelesen... die letzten Seiten gaaanz langsam, weil ich noch nicht wollte, dass das Buch zu Ende ist... :-) Fesselnde Geschichte, wunderbar geschrieben, gute Übersetzung! Empfehlung an alle, die nach einem Buch suchen, mit dem man sich gerne auf die Couch kuschelt, das Telefon ausstöpselt und die Welt da draußen einmal ganz vergessen kann... Einfach nur schön! 5 von 5 PunktenAm besten lesen wenn man Urlaub hat! Warum? Man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Man wird schon von den ersten Seiten an in das Buch und seine Charaktäre hineingezogen. Eine phantastische aber doch realistische Handlung, die dazu umwerfend erzählt wird, rundet das Werk ab. Auf den Punkt gebracht: Lesen und genießen! Habe schon das nächste Werk von Carlos Ruiz Zafón in Arbeit. ein großartiges literarisches Meisterwerk 5 von 5 PunktenAls Bestseller gelobte Bücher sind mir nicht immer geheuer, sind sie doch häufig überlobt. Mein Zafón stand schon zwei Jahre in meinem Bücherregal und drohte dort zu einem "Vergessenen Buch" zu werden. Kurz vor Weihnachten habe ich mehr zufällig als geplant danach gegriffen und fing mit dem Lesen an. Kurz darauf war ich in Barcelona und die Welt des Daniel Sempere und des Julián Carax eingetaucht, ja versunken. Spannung pur mit viel Gefühl, beeindruckenden Charakteren und geschrieben in einer einfach überwältigenden Sprache (vielleicht auch geschrieben mit der Füllfeder des Victor Hugo?). Ich war von einer seltsamen Traurigkeit erfasst, als ich die letzten Seiten gelesen hatte. Ich werde sie vermissen: Daniel und Julián und Fermin Romero de Torres und all die anderen fesselnden Charaktere, die man, wenn man sie auch nicht alle ins Herz schließt, so doch sicherlich nicht so schnell vergessen kann. Als Hommage für dieses beeindruckende Werk raffe ich mich zu dieser, meiner ersten Rezension auf. |
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Mieses Karma von David SafierBroschiert von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499244551, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 11., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Nacht der Sterne naht, etwas anders als gedacht vielleicht. Kim Lange, Deutschlands wichtigster Polittalkshow-Moderatorin, soll der Deutsche Fernsehpreis verliehen werden. Nach peinlicher Pobacken-Pannenveranstaltung zwischen Wickert und Verona, folgt der endgültige Absturz auf dem Fuße. Dass ausgerechnet das Waschbecken einer herabstürzenden russischen Raumstation einen unserer brilliantesten Showköpfe kürzt, gehört zum Humorprogramm dieses Romans. Dann aber: Der Tag an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht. Gottseidank! Wir atmen auf. Die witzig-scharfzüngige Kim lebt weiter unter uns. Und dies darf durchaus wörtlich genommen werden! Gleißendes Licht, Leben im Schnellrücklauf, Tunnelblick. Alles wie gehabt. Dann allerdings wird's schwer kafkaesk. Sechs Beinchen? Rundes Köpfchen? Extrem lange Fühler? Kim Lange erkennt sich kaum wieder. Von der attraktiven Talklady zur gemeinen Ameise geschrumpft! Schuld war nur das böse Karma. Der große Ameisenbuddha tritt erklärend auf und tröstet: Echte Bösewichte, vom Schlage eines Hitler und Co., müssten gar als wiedergeborene Darmbakterien Buße tun. Kein rechter Trost für eine frisch Reinkarnierte. Und ab geht's zur Fronarbeit in einen Ameisenhügel, der fatal ans Innere des Mutterschiffs aus Independance Day erinnert. Dies ist der Ausgangspunkt für David Safiers Rückfahrtticket. Fans kennen seinen speziellen Humorsound, irgendwo angesiedelt zwischen forsch zeitgeistig, krachledern und naiv charmant, der schon TV-Serien wie Nikola, Berlin, Berlin, sowie Mein Leben und Ich zum Blühen brachte. Natürlich wird Kim Lange vom Ameisenbuddha auf den mühevollen Rückweg ins frühere Leben geschickt, ihr mieses Karma abzubauen und Buße zu tun bei allen von ihr Beleidigten und Betrogenen. Und ebenso natürlich bietet sich Safier hier Gelegenheit zum giftigsten und schnoddrig-fiesesten Sex and the City-Sprüchefestival. Am Ende dieser frühlingshaft leichten Jenseitsgeschichte muss die tote Moderatorin gar erkennen, dass es fürs richtige Nirwana gar kein Nirwana braucht. Nun wird die Ameise noch richtig adornig. Stimmen wir also ein in den Jubel unserer Kärntner Amazon-Rezensentin: "Wow"... Ich lese sehr viele Bücher und dieses ist das Beste, was ich je unter meine Augen bekam. Man sieht, manchmal brauchts nicht mehr! -- Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Klasse Buch !! 5 von 5 Punkten"Zufällig" bekam ich dieses wundervolle Buch in die Hände. Ich habe es nicht bereut! Ich habe gelacht, geweint, gebangt, gehofft... Ich war mitgerissen vom Tempo des Erzählers, von der Farbenpracht der hervorgerufenen Bilder, von der Liebe, der Geschichte, den Überraschungen und der tiefen Wahrheit, die darin liegt. Unbedingt empfehlenswert!! Und täglich grüsst das Murmeltier ... 4 von 5 PunktenBei der Lektüre von "Mieses Karma" musste ich immer wieder an diesen Film mit Bill Murray denken. Bei David Safier läutet zwar nicht der Wecker am Morgen und alles beginnt wieder von vorn, dafür folgt dem Tod sofort ein neues Leben. Und Wiedergeburt ist kein singuläres Ereignis und die Wiederkehr endet erst im Nirwana. So plastisch konnte ich mir die Auswirkungen der Reinkarnationslehre noch nie vorstellen. "Mieses Karma" ist einfach total witzig, liebenswert, intelligent und sehr unterhaltsam geschrieben. Sicher das lustigste Buch aus Deutschland seit Jahren. Aus Casanovas Erinnerungen.... 5 von 5 Punkten... ein schönes Buch - das den Leser großartig und kurzweilig unterhält, wirklich witzig und spassig ist... einfach richtigen Spaß beim Lesen bereitet. Irgendwie eine echte "Feel-Good-Geschichte"...zwei Tage echtes Vergnügen für 8,95 ¬....literarischer Supertiefgang, sprachliches Meisterwerk, Diskussionsgrundlage für ca. 6 Wochen ? Nö, wollte ich auch gar nicht, sondern genau das wie bereits beschrieben...die "Miesepeter" des Buches sollten sich evtl. Dostojewskij's "Die Brüder Karamasow" besorgen,lesen,schwelgen und sich letzendlich positiv in literarischer Diskussion ereifern ! Gibt von mir auch 5 Punkte - weil ich eben genau das lesen wollte...damals bei dem Buch Reinkarnativ gut... 5 von 5 PunktenDas vorliegende Buch von David Safier ist eine Perle. Unter den Humoristen, die mit einem weinenden und lachenden Auge schreiben ist er einer der Besten. Schwungvoll, ideenreich und sooooo lustig. An alle: Kaufen; Lesen und ab ins Nirwana. Nur für Comedyfans 2 von 5 PunktenObwohl ich keine ernsthafte Literatur erwartete, war ich trotzdem versucht, das Buch nach dem ersten Drittel wegzulegen. Ein Gag jagt den anderen und die permanente Übertreibung und der stetige Gedanke an Sex wirkte auf mich seltsamerweise ermüdend. Doch dann habe ich mich an den Stil gewöhnt und fand es streckenweise sogar amüsant. Die Idee, Kim dann als Mensch eben keine Barbie sondern eine Michelinfrau werden zu lassen, war witzig, aber dass sie trotzdem den Männern den Kopf verdrehte oder gleich Assistentin wurde, war eine der unglaubwürdigen Übertreibungen und auch das Ende war für meinen Geschmack viel zu seicht. Mein Fazit: Leser, die auch Comedy lieben oder Soaps, kann dieses Buch durchaus amüsieren. Da ich dies jedoch nicht bin, gebe ich hier nur zwei Sterne. |
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Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz ZafónGebundene Ausgabe von S. FischerPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 17,10 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3100954009, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 2., Aufl. |
Aus der Amazon.de RedaktionDavid Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden. Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel? Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels? Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen. Wie arbeiten Sie an einem Roman? Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das? "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.Wann haben Sie angefangen zu schreiben? Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.Was ist Glück für Sie? Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.Über den Autor Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.Amazon.de-HörbuchrezensionEigentlich hat David MartÃn kaum eine Chance, ein bedeutender Schriftsteller zu werden. Im Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg wächst er in einer Umgebung auf, die man heute einen „bildungsfernen Haushalt“ nennen würde. Und als ihm ein väterlicher Freund einen Band von Charles Dickens in die Hand drückt, wird der Ich-Erzähler von seinem Vater windelweich geprügelt. Trotzdem zieht es David zum Schreiben: zuerst zur abgehalfterten Zeitung „Stimme der Industrie“, die aber doch nicht so abgehalftert ist, dass ihre „Edelfeder“ Pedro Vidal nicht das große Talent des Jungen erkennen würde. So wird David doch noch ein Autor, und zwar ein schlecht bezahlter Schreiberling von Trivialromanen. Dann bedroht eine Krankheit sein Leben, die große Liebe seines Lebens geht verloren. Und dann gibt es da noch den Verleger Andreas Corelli, den niemand kennt und der MartÃn bittet, mit einem Buch für gutes Geld eine Religion zu begründen. Ein Pakt mit dem Teufel? Einem internationalen Publikum wurde der spanische Erfolgs-Autor Carlos Ruiz Zafón 2001 mit seinem Besteller Der Schatten des Windes bekannt: Inzwischen ist das Buch in dreißig Sprachen übersetzt. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an den Nachfolgeband Das Spiel des Engels, und Zafón hat die Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Episch breit angelegt, entführt der Roman seine Leser in ein verzaubertes, phantastisches und labyrinthisches Barcelona. Das hat große Klasse und Poesie. Umso glücklicher ist der Umstand, dass der Argon Verlag für seine Hörspiel-Produktion den bekannten Schauspieler Gerd Wameling gewinnen konnte, der unter anderem in Wim Wenders’ In weiter Ferne so nah sowie in der Serie Wolffs Revier mitspielte. Denn Wameling liest den Text (wenn auch nicht den gesamten Text, sondern eine autorisierte Lesefassung) routiniert und schnörkellos, ohne sich allzu sehr in Szene zu setzen, sodass das Lyrische durch eine klare, unaufgesetzte Stimme schimmert. Auch wenn man sich fragen darf, warum der Ich-Erzähler in direkter Rede mit „anderer Stimme“ (also anderem Timbre) spricht: Nicht zuletzt Wamelings Leistung macht Das Spiel des Engels zu einem bezaubernden Hörgenuss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 9 CD, 611 Minuten 5 Kundenrezensionen:Meisterhaft! 5 von 5 PunktenDas von vielen als misslungen genannte Ende hat mir sehr gut gefallen. Die Darstellung der Person des Andreas Corelli in der während des Lesens des Buches erahnten Funktion (ich will ja nichts verraten) fand ich mehr als gelungen. Wenn ich heute an den Epilog des Buches zurückdenke, läuft es mir noch immer eiskalt den Rücken hinunter. Überhaupt zeichnet sich der Roman durch eine reiche Sprache aus. Während des Lesens IST man in Barcelona und fiebert mit den Figuren durch die Geschichte. Die Spannung ist manchmal schier unerträglich. Ich habe selten eine so gute Geschichte gelesen. Edelschund 1 von 5 PunktenDie Geschichte des jungen, talentierten und verkannten Schriftstellers David Martin baut im ersten Drittel eine Erwartung auf, die dann bis zum misslungenen Schluss nicht mehr erfüllt wird. Der Roman braucht 200 Seiten um zum eigentlichen Thema der Geschichte zu kommen: Der Künstler, der aus Geltungssucht dem Teufel seine Seele verkauft. Danach geht es drunter und drüber. Immer wieder werden Spannungsbögen aufgebaut, die dann einfach abrechen um viele Seiten später wieder neu aufgebaut zu werden. So etwa, wenn Martin bei seinen Nachforschungen zum mysteriösen Haus mit dem Turm vom Jäger zum Gejagten wird. Viel zu oft enden diese Szenen damit, dass er sich erst einmal "schlafen legt" um danach wieder von vorn anzufangen. Man kennt diesen Effekt aus dem Action- und Blockbuster-Kino: Die Logik der Erzählung wird willkürlich der Spannung geopfert. Hauptsache es ist mysteriös, ob es im Rahmen der Geschichte Sinn ergibt, ist zweitrangig. Dazu gehören z.B. die zwischenzeitliche "tödliche Krankheit" und die Episode im "Friedhof der vergessenen Bücher", die vollkommen deplatziert wirkt. Das Buch mag gute Chancen haben, eines Tages mit viel Tam Tam verfilmt zu werden. Anspruchsvolle Literatur ist jedoch etwas anderes. Noch grandioser als der "Schatten...." !!! 5 von 5 PunktenIch hätte dieses Buch in 3 Tagen lesen können, aber nicht wollen, denn ich wollte den Abschied von diesem Buch so weit wie möglich hinauszögern! Nun ist es also geschehen und ich blicke zurück auf Tage voller Lesegenuss. Aber diesmal war es mehr noch. Ich fühlte mich zeitweise als Teil der Handlung, sah mich fassungs- und bewegungslos dem Geschehen um mich herum bedingungslos ausgeliefert. Möglich machte das die Sprachgewalt mit der Umgebungen, Zustände und Emotionen sich meiner Sinne bemächtigten und mich in eine andere Welt entführten. Im Vergleich zu seinem ersten Buch (Schatten....) empfinde ich dieses Werk als sehr viel gereifter und in dem nie enden wollenden Spannungsbogen noch um einiges Fesselnder. Obwohl ich mir nach Lesen des "Schattens...." das nicht hätte vorstellen können, dass das noch möglich sei. Auch empfinde ich nicht - wie einige Rezensenten vor mir - dass Handlungsstränge sich nicht im Verlaufe des Geschehens in irgendeiner Weise aufklären. Ich werde dieses Buch aber nicht das letzte Mal gelesen haben und dann diesbezüglich darauf genauer achten, ob mir vielleicht doch etwas entgangen ist... An dieser Stelle auch noch einmal von mir ein besonderes Lob und einen Dank an den Übersetzer, dem es gelungen, ist diese Sprachdichte auch im Deutschen herzustellen. Und nun lassen Sie sich entführen in diese mystische Unter-Welt Barcelonas! absolut lesenswert 4 von 5 Punktenum es kurz zu machen: - sprachlich einfach phantastisch (Kompliment auch an den Übersetzer) - die Storry gut und spannend - etwas düsterer und depressiver als Schatten des Windes - das Ende ist m.E. nicht ganz so gelungen (Es handelt sich übrigens nicht um eine Fortsetzung oder einen Vorgägner vom Schatten des Windes. Es ist ein eigenständiger Roman.) Für Liebhaber von dramatische Liebesgeschichten und mystisch-berauschende Erzählungen 4 von 5 PunktenCharles Ruiz Zafón schafft es im Spiel des Engels, wie schon in seinem früheren Werk Schatten des Windes, die mystisch-dunkle Atmosphäre von Barcelonas früherem "Barri Gotic" und Hafenviertel perfekt einzufangen. Mit seiner Mischung aus Krimi, Liebesroman, Grusel- und Fantasy-Story entführt uns der Autor in eine Welt der Hoffnung, des Betrugs und der Macht der Buchstaben. Geschickt nimmt er seine virtuos gesponnen Erzählstränge immer wieder auf und entwirft so eine ebenso berauschende wie ergreifende Geschichte aus den Jahren vor dem spanischen Bürgerkrieg. Wer auf dramatische Liebesgeschichten und mystisch-berauschende Erzählungen steht, findet hier einen Meister. Achtung, Suchtgefahr! |
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Tintenblut. Tintenwelt 02 von Cornelia FunkeGebundene Ausgabe von TintenblutPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 16,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3791504673, Erscheinungsdatum: Sept. 2005, Auflage: 8 |
Produktbeschreibung736 Seiten, ab 10 Jahre Aus der Amazon.de-RedaktionEndlich geht sie weiter, die Geschichte um Tintenherz -- das Buch, das Meggies Leben für immer verändert hat. Im ersten Band wurden einige Figuren aus Tintenherz in die reale Welt hineingelesen. Und es kostete viel Mühe und einige Opfer, die Bedrohung durch den Bösewicht Capricorn abzuwenden. Tintenblut nun beginnt mit einer der berührendsten und tragischsten Figuren aus Tintenherz: Staubfinger. Nach Jahren der Sehnsucht nach seiner Tintenwelt hat er endlich jemanden gefunden, der ihn zurücklesen kann. Doch dieser Mann, der sich Orpheus nennt, ist mit dem Schurken Basta im Bunde. Und so gelangt Staubfinger zwar zurück in die Tintenwelt -- aber sein treuer Begleiter Farid nicht. Farid weiß, dass in der Tintenwelt der Tod auf Staubfinger wartet. Und so geht er zu Meggie und bittet sie, ihn ebenfalls in die Tintenwelt zu lesen. Meggie lässt sich überreden, aber sie besteht darauf, mitzukommen. Obwohl sie weiß, dass sie sich damit auf ein ungewisses Schicksal einlässt -- und ihren Eltern das Herz bricht. So findet Meggie sich in der vertrauten und zugleich völlig fremden Tintenwelt wieder. Einer Welt voller Magie, fantastischer Wesen, grausamer Tyrannen und vogelfreier Spielleute. Staubfinger hat dort seine geliebte Frau wiedergefunden -- aber kann er seinem vorbestimmten Schicksal entgehen? Farid und Meggie finden zwar den Schriftsteller, der die Tintenwelt erschaffen hat, doch seine halbherzigen Versuche, ihnen zu helfen, machen alles nur noch schlimmer. Als wäre das alles nicht schon schrecklich genug, hat Basta inzwischen in der realen Welt Meggies Familie gefunden, und bald ist er ebenfalls wieder in der Tintenwelt -- ebenso wie Meggies Eltern. Mo wird angeschossen, der grausame Natternkopf rüstet sich zur Übernahme der Macht, Basta jagt Meggie und Staubfinger. Und dann werden Meggie und Mo auch noch zu Gefangenen des Natternkopfs ... Die Macht von Wörtern und Geschichten und die Frage nach der Möglichkeit, ein offenbar vorherbestimmtes Schicksal zu ändern: Das sind auch die Themen dieses zweiten Bandes um die Tintenwelt. Stärker noch als im ersten Band durchdringen sich hier reale und fiktive Welt. Diesmal werden die echten Figuren in die Welt des Buches Tintenherz versetzt und müssen sich in dieser fremden Umgebung behaupten. Und die ist wundersam, fantastisch und lässt einen immer wieder staunen -- aber vor allem ist sie grausam, düster und schrecklich. Wer dieses Buch liest, sollte sich deshalb auf ein alptraumhaftes Abenteuer voller Verzweiflung vorbereiten, durchsetzt nur von kleinen Momenten von Hoffnung. Hoffnung auch darauf, dass im dritten Band doch noch alles gut werden kann -- auch wenn es am Ende von Tintenblut nicht danach aussieht. --Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:die spannung steigt 5 von 5 Punktenvon tintenherz mit seinen langen (sprachlich gelungenen) entschleunigten phasen,ist in tintenblut nichts mehr spürbar.nun tauchen die protagonisten endgültig in die schwarze tinte ein und verschmelzen mit der geschichte.die spannung nimmt deutlich zu, sowie mein eigener wunsch mit der kunst des hineinlesens ausgestattet zu sein.dieses jugendbuch ist eindeutig auch ein erwachsenenbuch, denn zuweilen vermag die die düstere atmosphäre auch auf den leser überzugreifen und ihn gefangen zu nehmen...sehr empfehlenswert! Ok, aber mehr nicht 3 von 5 PunktenDa es sich doch sehr langgezogen hat. Fand das Erste Buch super. Cornelia Funke hätte es bei 1 Buch bleiben lassen sollen. Da eine Triologie nicht ganz so spannend finde. Die Geschichte wird jetzt sehr langweilig und unintressant. Habe alle Bücher gelesen, da ich mir dachte, das Dritte wird besser als das zweite, aber war wohl nichts. Das 2. fand ich ganz schlimm. Hätte mir mehr erwartet 3 von 5 PunktenNachdem ich bereits Herr der Diebe und Tintenherz von Cornelia Funke gelesen hatte, freute ich mich schon auf Tintenblut. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlichen Umwelt und ist thematisch interessant und an einigen Stellen sehr spannend. Leider wird diese Spannung immer wieder von doch sehr konstruiert wirkenden Geschehnissen unterbrochen und wirkt auch häufig etwas rührselig, so dass ich beim Lesen manchmal denken musste "Oh bitte nicht, Frau Funke". Dennoch habe ich das Buch mit großer Erwartung bis zum Ende gelesen, weil das Buch auch fesselnde Momente hat. Ich musste aber leider feststellen, dass das Ende eigentlich kein Ende ist und bin richtig enttäuscht. Die 3 Sterne gibt es für den guten ersten Teil und meine Hoffnung, dass der letzte Band mich für Tintenblut entschädigen wird. einfach fantastisch, überragend, toll 5 von 5 PunktenEs gibt schon viele Rezension zu diesem Buch, viele ausführlich, lang und breit erklärt... Daher werde ich nicht weiter auf die Geschichte an sich eingehen. Ich habe mir einige Meinungen durchgelesen und immer wieder entdeckt, dass viele der Ansicht sind, das Buch sei zu lang und im Gegensatz zum ersten Teil nicht annähernd so gut. Ich bin da ganz anderer Meinung. Nach dem ich von Tintenherz doch fast eher enttäuscht war, wollte ich mir den zweiten Teil erst gar nicht holen. Habe mich dann nach 2 wochen doch anders entschieden und mir -gott sei dank- Tintenblut gekauft! Im Zweiten Teil spielt die Geschichte hauptsächlich in der Tintenwelt und sie ist grausam (manchmal zu grausam für Kinder) aber auch so schrecklich schön- mit ihren feen, dem schwarzen prinzen, staubfingers feuerspielen- einfach zum träumen. Ich habe das Buch, trotz Beruf und 10monate alter Tochter in einer woche durchgelesen (es hat über 700seiten und ich finde keine zuviel).Ich finde auch die entstehende zart aufflammende Geschicht der ersten Liebe von Farid und Meggie- ganz toll. Ich freue mich schon auf den dritten Teil und werde mir Tintentod sofort morgen holen. Ich weiß man sollte es nicht tun, aber ich werde mir im Dezember den Film zu Buch angucken. Tintenherz fand ich nicht sehr überragend, da kann mich der Film sicher auch nicht enttäuschen. Kann jedem, der nach dem ersten Teil auch nicht so begeistert war, nur empfehlen die Trilogie fortzusetzen und weiterzulesen. Es lohnt sich! Meggie ist fort oder Wie man Geschichten bremst 3 von 5 PunktenNach dem "Tintenherz " - CD -Marathon haben wir uns nun anläßlich langer Autofahrt den zweiten Teil der Tintenwelt - Trilogie vorgenommen, leider kann er dem ersten Band nicht das Wasser reichen. Für das Hörbuch gilt zunächst die gleiche Kritik wie für Teil 1, nämlich Verärgerung über den künstlich aufgeblasenen Umfang der Box, ohne die katzenjammerigen Musikteilchen zwischen den gelesenen Kapiteln wäre man mit etwa drei CDs weniger ausgekommen, das würde dem Hörer Geld sparen. Inhaltlich ist "Tintenblut" natürlich wieder ein Feuerwerk der Fantasie. Cornelia Funke entführt Hörer / Leser diesesmal in die mittelalterlich anmutende Tintenwelt, in der es märchenhaft schön, aber auch märchenhaft grausam zugeht. Es gibt neue Bösewichter, neue Dichter, neue, wunderbare Figuren wie Moosweibchen und schwarze Prinzen in Begleitung eines Bären, Gaukler, Spielleute, einen neuen Marder und allerhand Liebe. Es gibt aber auch gääääähnende Laaangeweiiiile. Das liegt daren, dass Frau Funke es gar zu gut meint. Sie will, dass ihre Figuren verstanden werden. Und so lässt sie uns aaaaausführlichst an deren Gefühlsleben teilhabe. Soll heißen: Wenn Orpheus sauer und frustriert ist, Elinor sich über ihre Naivität ärgert, Meggie unsicher ist , Fenoglio eine Schreibblockade hat, Mo über Meggies Weggang trauert oder Staubfinger schlecht träumt, dann könnte man das ohne große Verluste in zwei, drei Sätze packen. Cornelia Funke aber macht daraus je ein Kapitel. Ein ganzes Befindlichkeitskapitel, in dem dann auch gern mal gebetsmühlenartig "Dumme, dumme Elinor!" "Staubfinger sah die Gesichter, er sah sie soooo deutlich,...." oder "Meggie war fooooort!" wiederholt wird, bis es auch der Letzte kapiert hat. Handlung ist in diesen Kapiteln absolute Fehlanzeige, dafür wissen wir bis in Kleinste und genauer, als es zum Beispiel einen nach Action dürstenden Jugendlichen interessiert, welche Gedanken nun Meggie bewegen. Das kostet einfach Punkte! Und das Wörtchen "Fooort! " kommt etwa dreitausend mal vor. Quälend gedehnt von Reiner Strecker gelesen. Foort. Dauernd ist irgendwer "fooort" Meggie,Farid, Staubfinger, der Marder, der Bote, Fenoglio, die Sonne,die Hoffnung, was weiß ich! Aber die Trilogie ist dennoch lesens - und hörenswert, gerade lese ich Band drei, leider auch dieser voller Kapitel a la "Fenoglio tut sich leid" und daher lese ich erschreckend viel diagonal für meine Verhältnisse. Schade, das müsste nicht sein. Es bremst das Erzähltempo einfach bis auf Schrittgeschwindigkeit runter und das tut den Büchern wirklich nicht gut! |
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Schwertgesang von Bernard CornwellBroschiert von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499248026, Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
5 Kundenrezensionen:...in Wessex nichts neues 4 von 5 Punkten...zum vierten mal kämpft sich Uhtred von Schildwall zu Schildwall. Das liest sich wieder sehr gut und ist beste Unterhaltung. Allerdings ähneln sich die Handlungen doch sehr. Daher werde ich auch den 5. Teil lesen, hoffe aber das er langsam zum Ende kommt... Spannend..... Hoffentlich geht es bald weiter! 5 von 5 PunktenSicherlich eine ganze Menge fiktiver Geschehnisse, aber äußerst spannend und unterhaltsam. Ich finde es einfach toll, dass der Autor nichts beschönigt und als "schrecklich romatisch" verkauft. Teilweise ziemlich brutal, aber so wird es wohl auch gewesen sein. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, es werden ja immer wieder, wenn Uther als alter Mann erzählt, kleine Hinweise auf zukünftige Geschehnisse eingestreut, was das Ganze nochmal etwas spannender macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil! "Denn die Zeit zum Kämpfen war gekommen ..." 5 von 5 PunktenUhtred bekommt mal wieder einen herzallerliebsten Auftrag von seinem verhassten König Ælfred. Diesmal soll er die Dänenbrüder Sigefrid und Erik Thurgilson aus Lundene werfen. Doch natürlich wäre Ælfred nicht der, dem Uhtred liebend gern den Hals umdrehen würde, wenn es da nicht eine klitzekleine Bedingung gäbe: Uhtred darf wieder mal die ganze Drecksarbeit machen, während sein scheinheiliger Vetter Æthelred die Lorbeeren einheimsen soll. Der aufmerksame Cornwell-Leser ist nichts anderes gewohnt, doch diesmal zieht Uhtred sein Ding durch, pfeift auf die Befehle und heckt seinen eigenen Plan aus. Tatsächlich muss er in diesem Band gleich zweimal eine Verteidigungsanlage knacken: das erste Mal das alte London, etwas später ein vorgelagertes Nest an der Themse - diesmal im Auftrag der Liebe. Denn neben der Rückeroberung Merciens gilt es eine Herzensangelegenheit höchster Priorität zu regeln: Die unglücklich verheiratete Æthelflaed gerät in die Hände der frisch vertriebenen Dänenbrüder Sigefrid und Erik, die prompt ein sattes Lösegeld fordern. Während ihrer Gefangenschaft verliebt sich die geraubte Prinzessin allerdings in ihren Entführer, und bittet Uhtred händeringend um Hilfe. (Das Stockholm-Syndrom war damals wahrscheinlich noch nicht bekannt, aber irgendwie ist es wohl nicht ganz unpassend es in diesem Zusammenhang einmal zu erwähnen). Und natürlich lässt sich Uhtred abermals weichklopfen, doch dann kommt alles ganz anders. Der 4. Teil der Uhtred-Saga hat mir ausgesprochen gut gefallen, sodass ich ihn mit einem Happs verschlungen habe. Nachdem der 3. Teil (Die Herren des Nordens) meinen Lesehunger eher gebremst hat, fand ich diesen Band wieder so fesselnd wie Teil 1 (Das letzte Königreich) und 2 (Der weiße Reiter). Es ist schon erstaunlich, wie Cornwell eine friedliebende Leserin in eine blutrünstige Kriegerin verwandeln kann, denn normalerweise bleiben bei mir die Messer in der Schublade und die Streitaxt im Keller. Doch sobald ich seine Geschichten lese, streife ich mir das Kettenhemd über, wetze das Schwert und überprüfe noch einmal den korrekten Sitz meiner Saxe. Bernhard Cornwell schafft es auf bestürzende Weise, den Leser mit in seinen Schildwall zu nehmen, durch Regen und Matsch waten zu lassen und den Dänen das Fürchten zu lehren. Das Sympathische an der ganzen Sache ist, dass es keine schwarzweiß-Malerei gibt. Die Dänen sind mindestens so liebenswert wie die sächsischen Halunken. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, dass sie, kurz bevor sie sich gegenseitig abmurksen, nochmal schnell nach dem Namen fragen, schließlich will man sich später in Odins Halle wieder treffen, zusammen besaufen und den Ausgang der Schlacht ausdiskutieren. Volle Punktzahl für den 4. Teil, ich habe ihn geliebt. Toll - Geschichte pur 5 von 5 PunktenDas Buch "Schwertgesang" von Bernard Cornwell war von mir sehnsüchtig erwartet worde. Es ist das vierte einer Reihe, die bisher klasse war.Der Krieger Uhtred zieht durch das frühmittelalterliche England und erlebt Geschichte im Umfeld Alfred des Großen. Cornwell bleibt sich treu und liefert beste Unterhaltung. Er hat nicht die übliche Sex&Crime Sauce nötig die die üblichen Verfasser historischer Romane brauchen um ihre Bücher in die Regale der Buchhandlungen zu drücken. Er stellt das tägliche Leben naturgetreu nach. Hier wird nichts aufgeplustert oder verherrlicht. Das Buch setzt die Reihe gut fort und macht Freude. Gut so! Konnte mich wieder voll und ganz begeistern! 5 von 5 PunktenLang ersehntes Warten hat sich gelohnt, denn der vierte Teil der Serie "The Saxon Stories" ist dem Autor Berard Cornwell wieder hervorragend gelungen. Für alle, die sich schon von den ersten drei Teilen "Das letzte Königreich", "Der weiße Reiter" und "Die Herren des Nordens" überzeugen konnten, wird es ohne Frage ein absolutes Muss sein, nun auch "Schwertgesang" zu lesen. Fand ich das Cornwell sich immer weiter steigerte und mit jedem Buch besser wurde, empfand ich das diesmal nicht. Aber er bleibt gleichbleibend gut, ohne irgentwas einzubüßen. Die Geschichte um Uhtred basiert in diesem Teil zwar mehr auf Fiktion, als seine Vorgänger, enthält aber immer noch einen großen Teil historischer Ereignisse, die weiterhin interessant und spannend bleiben. Cornwell hat ein Gespür beides zu verbinden, damit es unterhaltsam und informativ beim Leser ankommt. Auch sonst bleibt er seinem Stil treu, indem er die Geschichte in der Ich-Form aus Uhtreds Sicht erzählt, sprachlich unverblümt und die Handlung fesselnd. Außerdem bekommt man ein gutes Bild von den Engländern und den Dänen, denn weiterhin werden beide Seiten gleichermaßen mit eingebunden. Uhtred konnte mich hier wieder am meisten begeistern, denn durch seinen vielfältigen, eigenwilligen und keinesfalls perkekten Charakter, ist er mir nun richtig ans Herz gewachsen. Aber auch Pater Pylig bringt neben Uthred besonders viel Witz mit in die Geschichte und ich habe mich über ein Wiedersehen mit ihm gefreut. Genauso wie über Uhtreds Schwurmänner Finan, Cerdic, Sihtric, Rypere und Clapa. Auch Steapa, Beocca und diesmal auch zwei weibliche Charaktere, nämlich Gisela und Æthelflead waren sympathisch und liebenswürdig. Alfred, der zwar nach dem ersten Teil immer sympathischer dargestellt wurde, hat sich seid dem letzten Teil diesmal nicht verändert. Der Norweger Erik zeigt, dass Cornwell auf schwarz-weiß Malerei verzichtet, da er als Gegner Uhtreds trotzdem ein toller Charakter ist. Die Handlung in diesem Roman ist die Eroberung Lundene (London), die Uhtred für Alfred einnehmen soll. Dies geschieht natürlich nicht, ohne viel Blut zu vergießen. Genauso kennen wir diese Geschichte und es wird auch in diesem Teil nicht langweilig. Abwechslungsreiche, spannende und unvorhersehbare Wendungen haben mich wieder ins England, diesmal im Jahre 885 (Die Jahrezahl auf dem Buchrücken, die mit 855 angegeben wird, stimmt nicht, käme auch mit den Vorgängern nicht hin, weswegen ich im Internet mach der richtigen Jahreszahl gesucht und auch gefunden habe) eintauchen und mitfiebern lassen. Wieder einmal kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen und freue mich auf eine weitere Fortsetzung, die es noch geben wird. |
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Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.
"Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.
Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.
Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.
Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.