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Kosmos 696184 - Ubongo

Zoom Produkt-Bild: Kosmos 696184 - Ubongo
Spiel von Kosmos
Preis bei Amazon: EUR 19,95

4,5 von 5 Punkten 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
  • 300mm x 300mm x 75mm

Produktbeschreibung


2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre

Amazon.de Rezension



Verrückt und zugelegt!

Was genau bedeutet eigentlich "Ubongo"? So richtig deutlich wurde es nicht, aber es könnte durchaus "Geschafft!" oder "Spiel, das man immer wieder gerne spielt!" bedeuten. Denn zum einen muss man "Ubongo!" rufen, wenn man mit der gestellten Aufgabe fertig ist, und zum anderen ist es ein Spiel, das Sie gar nicht mehr vom Tisch herunter bekommen.

Ubongo gliedert sich in drei Phasen. Die ersten zwei Phasen werden in jeder der 9 Runden durchgeführt, die dritte erst am Ende des Spiels. Kennen Sie Tetris? Das Computerspiel, bei dem verschiedene Bausteine ständig vom Himmel fallen? So ähnlich geht es auch bei Ubongo zu. Es gibt 36 Legetafeln, die beidseitig bedruckt sind. Auf der einen Seite finden Sie die etwas leichteren Aufgaben, auf der anderen die schwierigeren. Es wird immer mit so vielen Tafeln gespielt, dass man 9 Runden spielen kann. Auf den Tafeln finden sich Flächen, die in Quadrate eingeteilt sind. Je nach Schwierigkeit sind diese Flächen größer oder kleiner. Die 12 Legeplättchen, die die Spieler bekommen, unterschieden sich in ihrer Größe und Farbe. Einige belegen nur 2 Quadrate, andere 5. Neben der zu bedeckenden Fläche befinden sich sechs verschiedene Symbole und daneben je eine andere Zusammensetzung aus den 12 Plättchen.

Am Anfang der Runde wird der Symbolwürfel geworfen. Er gibt an, welche Plättchen die Spieler verwenden sollen, um die Fläche aus Quadraten zu bedecken. Wem es als Ersten gelingt das Abdeckpuzzle zu lösen, ruft "Ubongo!" und läutet damit, zumindest für ihn, die zweite Phase des Spiels ein. Nun kommen wir nämlich zum Spielplan, der in sechs Bahnen unterteilt ist. Diese Bahnen beginnen mit einem Feld für die Figuren der Spieler. Zu Anfang stellt jeder Spieler seine Figur auf eine der Bahnen. An die Figurenfelder schließen sich je Bahn 12 Mulden für Edelsteine an. Von den Edelsteinen gibt es demzufolge 72 in sechs Farben zu je 12. Diese werden zu Anfang auf die Mulden wahllos verteilt.


Ubongo!

Habe ich also als Erster "Ubongo!" gerufen, darf ich meine Figur noch bis zu drei Felder seitwärts bewegen. Dann nehme ich die ersten beiden Edelsteine, die in dieser Bahn liegen. Der Zweite, der seine Legeplättchen korrekt auf die Fläche gelegt hat, darf seine Figur noch zwei Felder bewegen und nimmt sich dann die zwei Edelsteine seiner Bahn. Der Dritte darf noch ein Feld und der Vierte muss die Edelsteine nehmen, die in seiner Reihe liegen. Der Clou bei der Sache: Sobald alle Spieler je eine Legetafel haben, wird gewürfelt. Und gleichzeitig wird die Sanduhr umgedreht. Nun muss man die richtigen Plättchen aus dem Vorrat suchen, diese richtig anordnen, "Ubongo!" rufen, seine Figur bewegen und die Edelsteine nehmen, bevor das letzte Sandkorn im unteren Bereich der Sanduhr angekommen ist. Schafft man es nicht mehr die Edelsteine zu nehmen, hat man ganz klar Pech gehabt.

Mehr ist nicht immer auch mehr

Sind alle 9 Runden gespielt worden, entscheidet sich nun, wer das Spiel gewonnen hat. Zu sagen, es sei der Spieler mit den meisten Edelsteinen, ist zu einfach. Deshalb gibt es einen anderen Mechanismus. Der oder die Spieler, die die meisten Edelsteine einer Farbe haben, sind schon einmal eine Runde weiter. Nun wird verglichen, wie viele Steine sie als zweit meiste gesammelt haben. Gibt es erneut ein Unentschieden, werden alle Farben nacheinander verglichen, bis ein Spieler mehr als der oder die anderen hat. Er hat verdient gewonnen.



Ubongo ist ein Spiel, bei dem die Spieler ständig unter Zeitdruck stehen. Das Adrenalin fließt beständig, die grauen Zellen laufen auf Hochtouren. In den einfachen Puzzles muss man nur drei, in den schwierigen vier Plättchen richtig anordnen. Bei manchen der Aufgaben ist ein Lösung schnell gefunden, andere bringen mich an den Rand der Verzweiflung. Wenn ich aber kurz aufblicke und die Gesichter meiner Mitspieler sehe, fühle ich mich ein wenig beruhigt: Ihnen geht es nicht besser. Ein weiterer Aspekt, der das Spiel so spielenswert macht, ist die Tatsache, dass alle Legetafeln unterschiedlich sind. So haben alle Spieler in jeder Runde unterschiedliche Aufgaben, abgucken ausgeschlossen. So viel Abwechlung und Vielfalt finden sich selten bei einem Spiel!

Zubehör und Ausstattung

Wenn man die Schachtel in den Händen hält, fühlt man sich gleich in eine andere Welt versetzt. Die angenehme Farbgebung und die afrikanisch anmutenden Zeichnungen lassen gleich Atmosphäre aufkommen. Auch wenn die Farbgebung der vier Figuren ungewohnt ist, kein Rot, Blau, Grün und Gelb, sondern Silber, Bronze, Gold und Schwarz, ist die gestalterische Arbeit sehr gut gelungen. Neben dem zusammensetzbaren Spielplan mit seinen 72 Mulden liegen dem Spiel noch die passenden 72 Edelsteine und 36 doppelseitig bedruckte Legetafeln bei. Für jeden der 2 bis 4 Spieler gibt es einen Satz mit 12 unterschiedlichen Plättchen und, damit der Druck auch stimmt, liegt dem Spiel eine unnachgiebige Sanduhr bei. Die Spielregel ist kurz und knapp, dafür aber nicht weniger ausführlich. Schon nach kurzer Zeit können die Spieler beginnen und auch Kinder ab 8 Jahren werden kaum länger benötigen. Nach 20 bis 30 Minuten ist das Spiel beendet und es würde mich wundern, wenn dann nicht Rufe nach mehr zu vernehmen wären!
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5 Kundenrezensionen:

Eigentlich einfach - eigentlich, wenn da nicht die Sanduhr wär
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Spiel hat uns (Papa, Mama und Tochter (8)) direkt in der ersten Runde in seinen Bann gezogen.

Die Spielregeln sind eigentlich schnell gelesen und einfach zu verstehen. Es sind lediglich 4 unterschiedlich geformte Puzzleteile (gebildet aus Quadraten in unterschiedlicher Zahl und Anordnung) auf ein vorgegebenes Feld zu legen.

Hört sich eigentlich einfach an. Wäre es auch, wenn da nicht der Faktor Zeit wäre: Stress durch die Sanduhr, durch das Verlangen vor den Mitspielern seine eigenen Felder richtig bedeckt zu haben, damit man möglichst die größte Auswahl an Kristallen seiner Farbe ergattern kann - und zwar bevor der Sand durchgelaufen ist, sonst geht man leer aus.

Durch den Zeitdruck kommt es schon mal zu der ein oder anderen Blockade, die bewirkt, dass das berühmte "Brett vor dem Kopf" dafür sorgt, dass die simplen Aufgaben nicht zeitgerecht gelöst werden können.

Das Spiel fördert:
a) das Vorstellungsvermögen (die Puzzlesteine sind sowohl von der Vorder-als auch der Rückseit zu nutzen),
b) sich unter Druck nicht verrückt machen zu lassen,
c) ein klein wenig Taktik - die richtigen Steinfarben beinander zu sammeln.

Kleine Wermuthstropfen sind lediglich, dass der Hersteller
a) keine Ersatzkristalle beigelegt hat - futsch ist futsch und man muss dann mprovisieren.
b) keine vernüftige Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Teile vorgesehen hat - die PE-Beutelchen sind nicht für die Ewigkeiten gemacht.
c) für das 2teilige Spielbrett für die Kristalle eine wenig optimale Verbindung geschaffen hat, wodurch es schon mal auseinander rutschen kann. - Kein Beinbruch, aber schon ein wenig lästig.

Fazit: Eine Kaufempfehlung für alle, die gelegentlich gerne das Adrenalin in ihren Adern beschleunigen und dabei noch Spass haben wollen.
Sehr gutes Spiel !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich besitze das Spiel bereits seit 3 Monaten und habe es schon ziemlich oft gespielt! Ich war angenehm überrascht, selbst meine kleine Tochter (8 Jahre), sowie mein Sohn (12 Jahre) haben es sofort verstanden und sind ebenfalls positiv überrascht, d.h. das Spiel ist auch für kleinere Mitspieler geeignet. Es fesselt einen auch sehr schnell, denn es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Insgesamt ein Tipp für kalte, lange Winterabende.
Eine Rezension aus dem Jugendleiter-Blog
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ubongo? Ja, einfach nur Ubongo! Jetzt fragt ihr euch sicher, was dass denn nun wieder sein soll. Ubongo ist ein Gesellschaftsspiel aus dem Kosmos-Verlag, das ich euch heute gerne vorstellen möchte. Bei Ubongo geht es um Fähigkeiten, die jeder aus seiner frühen Gameboy-Zeit noch kennen sollte: geschickt Steine zu einer Form zusammen legen. Damals hieß es Tetris, heute Ubongo. Zumindest ist die grobe Spielidee ähnlich.

Jeder bekommt eine Spielkarte, aus der eine unsymetrische Form dargestellt ist. Diese muss mit 3 oder 4 Legeteilchen ausgefüllt werden. Welche der 12 Legeteilchen man verwenden darf, entscheidet der Würfel. Wer das zuerst geschafft hat, darf sich vom Spielbrett als Erster zwei Diamanten nehmen. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Diamanten einer Farbe hat. Deshalb geht es hier nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um geschicktes Planen, welche Diamanten man sich nehmen darf.

Ubongo wird so schnell nicht langweilig, weil durch das Auswürfeln der verwendbaren Legeteilchen jedes Mal neue Kombinationen zu erwarten sind. Getestet habe ich das Spiel sowohl mit Kindern als auch bei Erwachsenen. Es kam jedes Mal gut an. Leider können maximal vier Mitspieler an einer Partie beteiligt sein. Mit mehr Spielern würde es sicherlich noch mehr Spaß machen. In der Hektik des Tüftelns wirft man schnell einen Blick auf die Seite um herauszufinden, wie weit die Konkurrenz ist (abgucken geht nicht - jeder hat eine andere Figur) und erwartet gespannt den ersten Ubongo-Ruf.
Das beste Spiel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Spiel ist für die ganze Familie zu empfehlen.
Einfache Beschreibung, pädagogisch sehr wertvoll und man wird süchtig.
genial anders
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ubongo ist _anders_. Und deshalb eine willkommene Abwechlung bei einem Spieleabend.

Ubongo ist _überraschend_. Ein Spiel, bei dem plötzlich ganz andere Spielertypen die Nase vorn haben.

Ubongo ist _einfach_. Das Spielprinzip ist schnell verstanden.

Ubongo ist _familientauglich_. Es gibt 2 Schwierigkeitsstufen, so dass man auch in einer gemischten Runde für Ausgewogenheit sorgen kann. Außerdem sollte der stärkste Spieler den Eieruhrdienst übernehmen.

Ubongo ist _hektisch_. Die grauen Zellen werden ganz schön auf Trapp gebracht. Kein Spiel über mehrere Stunden.

Ubongo ist _schön_ aufgemacht. Das Spielmaterial ist wirklich gut gestaltet. Wobei mir völlig unklar ist, was die an Tetris erinnernden abstrakten Legeplättchen mit den afrikanischen Motiven und funkelnden Edelsteinen zu tun haben. Aber die Mischung passt.

Ubongo ist _ausgewogen_. Es entscheidet sich meist erst in der letzten Runden.

Das Spiel ist einfach erfrischend anders und hätte 5 Punkte verdient, wenn da nicht die Auswertungsphase einer jeden Runde wäre. Diese kommt mir etwas unausgewogen vor.
Nachdem man seine Plättchen endlich auf dem Spielplan untergebracht hat, muss man einen Blick auf die Mitspieler und die Eieruhr werfen um festzustellen, wieviele Felder - ähm Spalten - man seine Spielfigur - ja die gibt es auch - bewegen darf, um möglichst viele gleichfarbige Edelsteine zu sammeln, was das eigentliche Spielziel darstellt.

- Die beiden Spielbrettteile trennen sich leicht, die Edelsteine verrutschen und die Farben Gelb und Bernstein lassen sich nur schwer unterscheiden.
- In dieser Phase sind Kinder oder Großeltern am ehesten benachteiligt.
- Der Spielplan ist zu klein. Es wird gerempelt.
- Nach dem Formen legen unter Zeitdruck, hätte ich mir eine ruhigere Auswertungsphase gewünscht.
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