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Kosmos 693015 - Die Siedler von Catan, Spiel des Jahres 1995
Preis bei Amazon: EUR 20,45, Angebote ab EUR 15,00 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Produktbeschreibung3 4 Spieler, ab 10 Jahre Amazon.de-RezensionDie Siedler von Catan ? Ein Spiel von Welten und Entdeckern Es kann gut möglich sein, dass eine einzige Insel, die aus ein wenig flachem Land, sowie Wald, Gebirge und etwas Wüste besteht, in wenigen Jahren von Millionen von Deutschen besucht wird. Dass diese sich häuslich auf dieser Insel niederlassen, mag, wenn alle etwas zusammenrücken, ebenfalls angehen. Seltsamer verhält es sich schon, wenn diese Insel sich ebenfalls im Besitz von Millionen von Deutschen befindet. Um es kurz zu machen: die Insel heißt Catan, und sie ist 19 sechseckige Spielfelder groß und besteht aus Pappe. Doch was auf ihr geschieht, ist keinesfalls aus diesem Allerweltsmaterial gemacht, sondern aus dem Stoff, aus dem die Träume sind. Der Aufbruch1995 entwarf der Spieleautor Klaus Teuber diese kleine Welt, die seitdem so groß geworden ist, und auf der der Spieler sich in das Abenteuer stürzen kann, eine fremde Welt zu entdecken und zu erforschen. Von Erobern mag man hier nicht sprechen, denn dem sehr vernüftigen Willen des Erfinders nach, ist diese Insel noch unberührt und selbst wenn die Spieler die Landnahme abgeschlossen haben, sind nicht Krieg und Konflikt, sondern der Handel und das Beisammenleben der Motor des Spiels ? selbst wer verliert, ist nicht geschlagen. Im Verlauf sind Kooperation und Interaktion das wesentliche, und auch der Spieler, der nicht am Zuge ist, muss sich nicht etwa während langer Wartezeiten langweilen: Auch wenn man nicht an der Reihe ist, ist man in das Spiel eingebunden. Zudem ermöglicht ein cleveres Regelkonzept einen schnellen Einstieg in den Spielspaß: nach nur einer Seite Regeln kann es losgehen ? für spätere Fragen und Details gibt es ein kleines Lexikon zum Nachschlagen. Die Ankunft im Abenteuer Die Insel Catan bietet bei jedem neuen Spiel einen anderen Anblick, je nachdem wie die Karten verteilt sind, die Acker-, Hügel- und Weideland sowie Wald, Gebirge und Wüste darstellen. Jede Landschaft wird die Siedler mit Rohstoffen versorgen: Getreide, Lehm, Schafwolle, Erz und Holz. Jeder Spieler beginnt mit zwei Siedlungen und zwei Straßen. Die Straßen werden zwischen den Landfeldern gebaut, die Siedlungen stehen immer an den Kreuzungen ? ganz wie auch im europäischen Mittelalter neue Siedlungen an wichtigen Handelswegen entstanden. Jedes Landfeld ist mit einer Ziffer versehen, die angibt, bei welchem Würfelwurf die jeweiligen Rohstoffe als Ertrag geerntet werden können. Spielkarten mit den Rohstoffen erhalten alle Spieler, die angrenzend an das entsprechende Landfeld eine Siedlung geschaffen haben. Mit den Rohstoff-Spielkarten kann man Bauvorhaben verwirklichen: Für eine neue Straße braucht man etwa eine Lehm- und eine Holzkarte. Das spannende Leben Sollten dem Siedler bestimmte Rohstoffe fehlen, kann er Handel treiben. In den Siedlungen am Wasser, bei den Häfen, betreibt man Außenhandel und tauscht die eine Rohstoffart gegen die andere. Auch die Spieler können untereinander im Binnenhandel ihre Rohstoffkarten tauschen. Die Siedler von Catan ist also ein Entwicklungsspiel. Würfeln, Handel treiben und Bauen sind die Elemente des Grundablaufs, der weiterhin durch Entwicklungskarten und den "Räuber" ergänzt wird. Spannung bringt die schwarzen Räuberfigur, doch auch mit ihm bleibt das das Spiel friedlich. Doch dort, wo der Räuber auftaucht, können keine Rohstofferträge eingefahren werden. Jenseits der Insel Die über die Jahre immer weiter angewachsene Fangemeinde der Spieler lassen Catan auch jenseits des Brettes und der Spielzeit weiterleben, wie man an den unzähligen Seiten im Internet erkennen kann. Und auch der Entwickler Klaus Teuber nimmt sich viel Zeit für die Betreuung und Weiterentwicklung seiner Spielewelt. Die Siedler von Catan ist auf dem besten Wege ein Spiele-Klassiker zu werden.. So wie Mensch-ärgere-dich-nicht oder Monopoly hat das Spiel ein zeitloses Thema und ist nicht an Trends gebunden. Und doch ist es weder abstrakt noch allzu eng an die alltäglichen Erfahrungen gebunden. Sicher: geht es auch hier ums Habenwollen, ums Besitzen und Verlieren ? der Schauplatz ist aber nicht die Schloßallee. Die Spieler sind hier Gründerväter und -mütter wie sonst nie im Leben und nicht Mieter wie jeden Tag. Die Siedler von Catan gewann sowohl die Auszeichnung "Spiel des Jahres" als auch den Deutschen Spiele Preis sowie die Goldene Feder für die beste Spieleanleitung. Im Jahr 2000 wurde es von den Lesern der Spielefachzeitschrift "Spielwiese" zum Spiel des Jahrhunderts gewählt. Die Siedler sind zum Pionier für das aktuelle Brett- beziehungsweise Autorenspiel geworden. In über 15 Sprachen übersetzt, ist die kleine Insel mittlerweile fast so groß wie der Erdball. Für 3 - 4 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer zwischen 70 und 90 Minuten. 5 Kundenrezensionen:Schönes Spiel - leider mit zu früher Gewinnentscheidung 4 von 5 PunktenSiedler von Catan ist ein schönes Spiel um mit Freunden einen ruhigen Spieleabend zu verbringen. Das Konzept ist schnell erlernt und wurde gut umgesetzt. Spieleabende mit Catan werden garantiert nicht langweilig. Wenn man allerdings nach einem Spiel in die Runde fragt, ob es Spaß gemacht hat, dann kommt meist immer von einer Person ein Einwand, dass das Spiel einfach zu früh durch Zufälle entschieden wurde. Das Spielbrett ist bei zufälligem Aufbau zwangsläufig darauf ausgelegt das wichtige Resourcen wie Lehm oder Steine für einen Spieler auf jeden Fall nicht mehr zu holen sind. Der jenige der jedoch als erstes Setzen darf hat mit einer guten Kombination schon fast so gut wie gewonnen, was auch das größte Manko darstellt. Durch äußere Umstände und Zufall gelangt einer der Spieler bereits in den ersten 20% des Spielverlaufs ins Hintertreffen ... so kann es sein das ein Spieler erst eine Straße hat, während seine Gegner schon die 3. Stadt bauen. Wer einmal zurückliegt kann eigentlich gleich aufgeben ... man muss für dieses Spiel also Beherrschung von allen Beteiligten verlangen. Dafür bekommt Siedler einen Punkt Abzug. Pädagogisch wertvoll ist es nur bedingt, da es gerade für Kinder frustrierend sein kann und vermittelt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Der Kult ist für mich nicht nachvollziehbar 3 von 5 PunktenDIE SIEDLER VON CATAN hat zweifellos Mitte der 90er einen regelrechten Boom ausgelöst und hat eine ganz neue Spielerschicht angesprochen. Waren komplexere Brettspiele für Erwachsene bis dahin eher einem eher kleinen Publikum vorbehalten hat DIE SIEDLER diese Art des Spieles nachhaltig populär gemacht - und der Ruf des Spieles zeugt ja davon, wie gut dies gelungen ist. Auf den ersten Blick kann ich das auch gut nachvollziehen: zwar standen einige Spieleklassiker unverkennbar Pate (was ja auch nicht schlimm ist), aber die einfachen Regeln, das übersichtliche Design, die guten Komponenten und die Tatsache, das das Spielfeld stets neu aufgebaut werden kann spricht sicherlich für das Spiel, genauso wie die interessante Thematik. Allerdings muss ich sagen, dass sich mir seit 1995 dennoch der Kult um DIE SIEDLER nicht erschließen will: persönlich finde ich das Spiel nämlich leider hoffnungslos überbewertet. Mir ist klar das dieses Spiel viele Fans hat, und das ist auch völlig in Ordnung... Geschmäcker sind nunmal verschieden. Ich beziehe mich in dieser Rezension auch nur auf das hier vorliegende Grundspiel. Meine Meinung zu DIE SIEDLER ist, dass das Spiel leider ziemlich wenig hergibt. Das fängt schon mal damit an, das das Zufallselement sehr dominant ist. Viel schlimmer ist allerdings, dass ich bislang noch nie (!) erlebt habe, dass dieses Spiel irgendwie überraschend oder spannend ablief: in aller Regel steht nach einem Viertel der Spielzeit fest, wer auf keinen Fall gewinnen kann und wer höchstwahrscheinlich Sieger sein wird. Ab diesem sehr frühen Zeitpunkt können die unterlegenen Spieler im Grunde genommen nichts mehr machen, sondern nur noch zusehen, wie sie weiter und weiter ins Hintertreffen geraten. Das ist für beide Seiten meistens extrem langweilig - und für eine Seite auch noch frustrierend. Mag ja sein, das man bei DIE SIEDLER bewusst kommmunizieren wollte, dass Agression nicht wünschenswert ist, weil es kaum Möglichkeiten gibt, etwas GEGEN einen Spieler zu machen (ausser eventuell ihm eine Straße vor die Nase zu bauen). Gut, das respektiere ich, und meintewegen soll auch der familientaugliche Charakter des Spieles dadurch betont werden. Allerdings muss man dann auch konsequenterweise feststellen, dass DIE SIEDLER einen Zustand schafft, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, und daran auch nichts ändern können. Ob das nun pädagogisch wertvoll ist muss jeder selbst entscheiden. Das, was ein Spiel ja häufig interessant macht, nämlich Interaktion und das Treffen von entscheidungen (sprich Taktik), spielt bei DIE SIEDLER meiner Ansicht nach eine reichlich untergeordnete Rolle. Sobald das erste Viertel der Spielzeit rum ist können die gut aufgestellten Spieler kaum noch etwas falsch und die schlecht dastehenden kaum noch etwas richtig machen... im Grunde genommen kann man das Spiel auch dann beenden. Wirkliches Agieren gleich welcher Art ist bei DIE SIEDLER häufig unnötig und ab einer kurzen Zeit völlig überflüssig - das Spiel spielt sich dann wie auf Autopilot. Tatsache ist: DIE SIEDLER ist gut durchdacht, aber für Überraschungen sorgt es nicht. Insofern muss ich zu dem Grundspiel von DIE SIEDLER feststellen, dass es soweit ganz nett ist - der Kult mir aber leider absolut nicht einleuchtet. Wie betont respektiere ich die zahllosen Fans dieses Spieles, und ich bin mir auch sicher, das mit den Erweiterungen etwas mehr Bewegung in das Spiel kommt. Zu diesem Grundspiel muss ich aber sagen, dass es bei aller Popularität meiner Ansicht nach leider nur eines ist: chronisch unspannend. Warum Kunsstoff ??? 3 von 5 PunktenIch habe mir, nachdem ich Siedler gerne öfter bei Freunden mitspielte, ein Herz gefasst und mir selber ein Basisspiel gekauft. Was mir sofort negativ auffiel, waren billig anmutende Kuststoff-Spielfiguren. Als ich meine Bekannten fragte, meinten sie, deren Spiel wäre schon etwas älter, es hätte irgendwann mal eine Neuauflage gegeben, wo die Holzfiguren gegen Kunststoffpendants getauscht wurden. Hallo Herr Teuber, haben Sie schon mal mit Ihren eigenen Kunststofffiguren einen hitzigen Spieleabend mit 5 Personen bestritten? Nicht nur, dass die Figuren kleiner und leichter sind, auch der Umgang (Aufbau, Umstellen, Wegnehmen, Wegräumen) im Spiel gestaltet sich äußerst schwierig, wenn man zu Mehren spielt. Ganz zu schweigen davon, wenn noch jüngere Spieler dabei sind. Ich war also gezungen, nochmals die gleiche Summe Geld auszugeben und mir die Holzfiguren zu bestellen. Und als diese kamen .. wouw ... was für ein Unterschied. Schöne glatte Formen, größer und solider, das angenehme Gefühl, warmes Holz anzufassen, statt kaltes Plastik!!! Zudem sind die Holzteile in sehr beruhigenden geraden Linien gehalten, was die Übersicht auf dem Spielfeld bei einem Spiel zu sechst sehr erleichtert. Ich frage also nach dem Grund: Warum neuerdings Kunststoff, statt Holz? Sicher ist es eine Kostenfrage in der Produktion. Aber .. für ein gutes Spiel (dass Siedler zweifelsfrei ist), gebe ich gerne 10 EUR mehr aus und habe dafür wirklich Qualität auf dem Tisch. Zumindest sollten beide Versionen beim Kauf zur Wahl stehen! Strategie mit Spaß 5 von 5 PunktenEin tolles Spiel bei dem jeder Spieler in seinem strategischen Können gefordert wird. Hoher Spaßfaktor. Perfektes Spiel für lange Spielabende, da die Spieler viel mitinenader kommunizieren müssen. Auch für Kinder im jungen alter ( ab 9 / 10 ) schon geeignet - schult das Nachdenken und den Wirtschaftssinn . Lange Spieldauer , vorallem mit Erweiterung . Viel Spaß . nicht zu toppen! 5 von 5 Punktenein wunderbares spiel, mit viel spaß, spannung, gesundem ärger,entspannung, pädagogisch echt wertvoll, bereichernd für die ganze familie. einfach klasse (wir spielen dieses spiel schon seit mehr als 10 jahren, natürlich mit allen erweiterungen |
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Die Insel Catan bietet bei jedem neuen Spiel einen anderen Anblick, je nachdem wie die Karten verteilt sind, die Acker-, Hügel- und Weideland sowie Wald, Gebirge und Wüste darstellen. Jede Landschaft wird die Siedler mit Rohstoffen versorgen: Getreide, Lehm, Schafwolle, Erz und Holz. Jeder Spieler beginnt mit zwei Siedlungen und zwei Straßen. Die Straßen werden zwischen den Landfeldern gebaut, die Siedlungen stehen immer an den Kreuzungen ? ganz wie auch im europäischen Mittelalter neue Siedlungen an wichtigen Handelswegen entstanden. Jedes Landfeld ist mit einer Ziffer versehen, die angibt, bei welchem Würfelwurf die jeweiligen Rohstoffe als Ertrag geerntet werden können. Spielkarten mit den Rohstoffen erhalten alle Spieler, die angrenzend an das entsprechende Landfeld eine Siedlung geschaffen haben. Mit den Rohstoff-Spielkarten kann man Bauvorhaben verwirklichen: Für eine neue Straße braucht man etwa eine Lehm- und eine Holzkarte.
Die über die Jahre immer weiter angewachsene Fangemeinde der Spieler lassen Catan auch jenseits des Brettes und der Spielzeit weiterleben, wie man an den unzähligen Seiten im Internet erkennen kann. Und auch der Entwickler Klaus Teuber nimmt sich viel Zeit für die Betreuung und Weiterentwicklung seiner Spielewelt. Die Siedler von Catan ist auf dem besten Wege ein Spiele-Klassiker zu werden.. So wie Mensch-ärgere-dich-nicht oder Monopoly hat das Spiel ein zeitloses Thema und ist nicht an Trends gebunden. Und doch ist es weder abstrakt noch allzu eng an die alltäglichen Erfahrungen gebunden. Sicher: geht es auch hier ums Habenwollen, ums Besitzen und Verlieren ? der Schauplatz ist aber nicht die Schloßallee. Die Spieler sind hier Gründerväter und -mütter wie sonst nie im Leben und nicht Mieter wie jeden Tag.
Die Siedler von Catan gewann sowohl die Auszeichnung "Spiel des Jahres" als auch den Deutschen Spiele Preis sowie die Goldene Feder für die beste Spieleanleitung. Im Jahr 2000 wurde es von den Lesern der Spielefachzeitschrift "Spielwiese" zum Spiel des Jahrhunderts gewählt. Die Siedler sind zum Pionier für das aktuelle Brett- beziehungsweise Autorenspiel geworden. In über 15 Sprachen übersetzt, ist die kleine Insel mittlerweile fast so groß wie der Erdball.