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Civilization 4: Colonization (PC CD)
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 19,00 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ProduktbeschreibungTake 2 Sid Meier's Civilization 4 - Colonization, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.09.08 ProduktbeschreibungSid Meiers Civilization IV: Colonization ist ein weiterer Teil der preisgekrönten Civilization-IV-Reihe und außerdem eine Neuauflage des Strategie-Klassikers Colonization, das Sid Meier 1994 erschaffen hat. In Civilization IV: Colonization führt der Spieler eine europäische Nation auf ihrem Weg, die Neue Welt zu erobern und zu beherrschen. Dabei gilt es, der Unterdrückung in der Heimat zu entfliehen, die Neue Welt zu entdecken und mit Ureinwohnern und anderen Eroberern in Handel, Diplomatie oder Krieg zu brillieren. Wer erlangt die größte Macht im Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit? Sie landen mit einer kleinen Mannschaft in Amerika und müssen dort eine Kolonie errichten 4players.de ?Da seufzt das nostalgische Herz: Nach all den Jahren der Dürre erbarmt sich Firaxis endlich seiner Fans und bringt einen Evergreen von MicroProse zurück ins rundenbasierte Strategieleben. Was hat man sich anno 1994 mit Colonization die Nächte um die Ohren geschlagen? Und jetzt kehrt der erbarmungslose Zeitfresser auf Grundlage der Civilization IV-Engine in grafisch und inhaltlich modernisierter Form zurück auf den Desktop: Der Atlantik wogt bei spiegelglatter See, die Karavelle wirft die Schatten ihrer Segel in die Wellen und ich kann in die Wolkensicht rauszoomen - sehr schön. ? Wie viele Stunden habe ich jetzt in die Kolonisierung Amerikas investiert? 20? 50? Diese nostalgische Rundenstrategie wird euch mit ihrem historischen Flair in ihren gnadenlosen Bann ziehen, weil sie so angenehm knifflig zu meistern ist und über drei Jahrhunderte immer wieder wichtige Entscheidungen verlangt. Wie kann ich als kleine Kolonie gegen einen mächtigen König rebellieren, dabei gleichzeitig wirtschaftlich wachsen, geschickt propagieren, rechtzeitig aufrüsten und neue Siedler anlocken? Diese historische Aufgabe hat es in sich und richtet sich an anspruchsvolle Spieler, die ihre europäische Nation mit Geduld und Effizienz führen wollen. Der Erstkontakt mit den Ureinwohnern verläuft in der Regel friedlich Ich habe vier Anläufe gebraucht, bevor ich zum ersten Mal die Unabhängigkeit erklären konnte. Und dann wurde ich vom königlichen Entsatzheer gnadenlos zusammen geschossen - und genau in diesem Moment hab ich schon eine andere Vorgehensweise ausklamüsert. Man kann einfach nicht aufhören, bevor der König endlich kapitulieren muss. Gelegenheitsklicker und Casualstrategen werden sich hier die losen Zähne ausbeißen. Aber das ist auch gut so, denn hier kommt man nicht an den Krücken billiger Automatismen ins Ziel, sondern nur mit strategischem Geschick. Der anspruchvolle Geist des Originals weht durch dieses Remake, das man nicht am Altar des Mainstreams geopfert hat.? eurogamer.de ?Ganz wie im Original von 1994 stehen Euch vier verschiedene Staaten zur Auswahl, mit denen Ihr den neuen Kontinent im Westen der Welt besiedeln könnt. Im Einzelnen sind das England, Spanien, die Niederlande und Frankreich, die allesamt unterschiedliche Voraussetzungen mit sich bringen. Die Jungs von der Insel sind durch ihre einflussreiche Kirche wahre Meister im Hervorbringen neuer Immigranten, Spanien ist eine Eroberernation, unsere unmittelbaren Nachbarn im Westen haben sich auf den Handel spezialisiert und die Franzosen sehen sich als wahre Diplomaten. Jede Partei verfügt zudem neuerdings über zwei Herrscher, die ebenfalls dank kleiner Boni leichte Auswirkungen auf die spätere Strategie haben. ? Das Endziel des Spiels ist die Unabhängigkeit der eigenen Kolonie vom Mutterland in Europa Kurz und gut: Was Handel und Produktion, die gesamte Wirtschaft, angeht, macht kaum einer Colonization etwas vor. Die einzelnen Abläufe sind simpel, in sich logisch und leicht nachzuvollziehen, die Anzahl der Rohstoffe und Produkte hält sich in Grenzen, und doch stellt Euch das Spiel stets vor immer andere, schwierige Aufgaben, die neue Lösungen erfordern. Ihr könnt fünfzig, hundert Partien beginnen und meistern, ohne jemals auf ein allgemeingültiges Patentrezept zu stoßen. ? Der komplette Aufbau- und Wirtschaftspart ist wunderbar ausbalanciert und anspruchsvoll wie einst, der Umfang viel größer, als es auf den ersten Blick erscheint, das Flair von früher vorhanden und das Szenario weiterhin unverbraucht - was dem Titel natürlich in gewisser Hinsicht auch entgegenkommen mag. Dennoch: Für mich war Colonization immer Meiers bestes Werk. Und wenn ich die Wahl hätte, entweder das Original oder das Remake zu spielen, würde ich mich wahrscheinlich für das Remake entscheiden.? gameswelt.de ?Wie bei jedem Sid-Meier-Strategietitel müsst ihr natürlich nicht allein vor eurem Computer versauern. Wie kaum ein anderes Spiel (das gilt natürlich für die ganze Civ-Reihe) bringt Civilization IV: Colonization geradezu erstaunlich viele Optionen für das Spiel mit Freunden mit. Ob nun im Netzwerk, übers Internet, im Hotseat-Modus an einem Rechner oder sogar - eine eher exotische Möglichkeit - das Spielen über E-Mail, der Multiplayer-Bereich lässt so schnell keine Langweile aufkommen. ? Auf hoher See müssen Sie sich mit Freibeutern herumschlagen Viele Spieler des Originals werden auf dieses Remake gewartet haben und zum Glück werden sie nicht enttäuscht. Im Grunde ist alles beim Alten geblieben, was sich bei einem 14 Jahre alten Spielprinzip vielleicht erst einmal garstig anhört, aber nicht nur Traditionalisten freuen kann. Denn wie schon 1994 macht Civilization IV: Colonization auch heute noch genauso süchtig. Die Einschränkung auf eine begrenzte Epoche und ein klares Spielziel bringt im Verhältnis zum großen Bruder ganz neue Herausforderungen mit sich. ? Alte Colonization-Fans und Civilization-IV-Spieler, die mal etwas Neues probieren wollen, können bedenkenlos zuschlagen. Neulinge, die die Herausforderung lieben und denen das Thema liegt, finden hier vielleicht einen Einstieg in die Civilization-Welt.? gamesmania.de Insgesamt also, wie eingangs schon erwähnt, eine Herausforderung, selbst für erfahrene "Civ"-Spieler. Ihr werdet sicher mehr als einen Versuch brauchen, bis ihr das System beherrscht. Denn nur wenn ihr alles perfekt kontrolliert, könnt ihr den vorgegebenen Zeitplan einhalten. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - macht es sehr viel Spaß, die neuen Funktionen zu erforschen und nach mehreren Anläufen schließlich die erste, erfolgreiche Revolution zu starten. ? Kenner des Originals von 1994 werden sich schnell in den Menüs zurechtfinden Zusätzlich zum traditionellen LAN- und Internet-Spielmodus erwarten euch ein Hot-Seat-Modus das Spiel mit bis zu vier Gegnern an einem PC, eine Spielart für direkte IP-Verbindungen und ein langsamer Email-Modus, in dem ihr per elektronischem Postverkehr kommuniziert. Teilweise erscheinen die Spiele noch schwieriger als im Einzelspiel, da ihr euch nicht nur um die rechtzeitige Revolution, sondern auch um Mitspieler kümmern müsst, die mitunter wesentlich aggressiver vorgehen, als die Computer-Gegner. Uns haben an den Mehrspieler-Matches die taktischen Finessen und kleinen Sticheleien am meisten Freude bereitet. Vor allem der Freibeuter tut hier gute Dienste, denn damit könnt ihr eure Mitspieler unerkannt ärgern! ? An seinem Sucht-Potential hat "Colonization" nicht viel verloren, das steht fest. Es dauert eine Weile, bis man sich umgestellt hat und genau weiß, worauf es bei einer erfolgreichen Revolution ankommt. Der ständige Wettlauf gegen die Zeit verstärkt das "ich muss weiterspielen"-Gefühl noch. ? Fazit: ?Die Sucht hat voll eingeschlagen und fesselt für noch eine Runde vor den Bildschirm. Und noch eine Runde und noch eine? Es ist schier unglaublich, wie viele Möglichkeiten euch geboten werden, an das Problem "wie schaffe ich die Revolution im Zeitrahmen?" heranzugehen. So schafft es "Colonization", die Motivation über mehrere Partien hinweg hoch zu halten.? Features:
Voraussetzungen Minimum: Windows 2000, XP oder Vista; Pentium IV 1,2 GHz oder vergleichbarer AMD-Prozessor; 512 MB RAM; 900 MB freier Festplattenspeicher; 100% DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit 64 MB mit Pixel Shader 1.1 oder besser; 100% DirectX 9.0c kompatible Soundkarte 5 Kundenrezensionen:Nur für echte Fans. 3 von 5 PunktenColonization Neulinge werden das Game wohl schnell wieder von ihrer Platte löschen. Auch das Original ist am großen Bruder Civ nie rangekommen. Amerikas Unabhänigkeitskrieg ist halt Sid Meiers Lieblingsthema. Alleine deshalb versteht es sich als echter Fan von selber seinem Idol den Gefallen zu tun und sich dieses Game zu kaufen. Ich glaub es gibt niemanden der Colonization dem guten alten Civ vorziehen würde. Ziemliche Enttäuschung 1 von 5 PunktenVor kurzem habe ich eine sehr gute Kritik in ComputerBild zu diesem Spiel gelesen. Ich bin ein sehr großer Fan von Sid Meier's Colonization, dass Spiel hatte ich damals schon auf dem Amiga und später auch auf dem PC. Also kaufte ich dass Spiel hier auf Amazon. Ich bin sehr enttäuscht von Civilization 4: Colonization. Warum? Weil es mit dem alten Colonization soviel zu tun hat wie eine Nähmaschine und ein IPod, nämlich nichts. Die Story ist gleich und die Steurung ist ähnlich. Aber die Grafik, obwohl sie angeblich beim alten schlechter war gefiel mir einfach besser. Der endlose Spielspaß, den man von Sid Meier's Colonization kennt, wird bei Civilization 4: Colonization vergeblich gesucht. Ich persönlich kann jedem nur von diesem Spiel abraten, der es nur kaufen will, weil er dass alte Sid Meier's Colonization so gut fand. Forderndes Wirtschafts- und Aufbauspiel 4 von 5 Punkten"Colonization" spielt sich, genau wie das Original von Anno Dazumal, rundenbasiert. Dreihundert Züge Zeit hat man in einem normalen Spiel, um das große Ziel zu erreichen - damit ist eine Partie hier wesentlich kürzer als in "Civilization". Wer den jüngsten Ableger dieses großen Bruders von "Colonization" gespielt hat, wird sich in der Aufmachung des Spiels sofort vertraut fühlen - Grafik und Bedienung des Spiels sind sehr ähnlich, einige Elemente wie das Diplomatiemenü sogar völlig identisch. Dennoch spielt sich "Colonization" völlig anders als das berühmte Vorbild. Dies wird spätestens dann ersichtlich, wenn man den Stadtbildschirm einer Siedlung aufruft. Das Gewinnen von Ressourcen verläuft nämlich anders als in Civ4 - so verteilt man die verschiedenen Kolonisten, die man hat, auf die Gebäude und umliegenden Felder einer Stadt, wo sie entweder Ressourcen wie Holz, Erz, Tabak oder Zucker abbauen oder diese Rohstoffe zu veredelten Gütern wie Zigarren, Werkzeugen oder Rum verarbeiten. Spätestens hier zeigt sich, dass das alte "Colonization" das definitive Vorbild für eine der erfolgreichsten deutschen Strategiespielserien, "Anno 1602" und Nachfolger, gewesen ist. Ferner kann man die Kolonisten an neuen Gebäuden bauen oder sie in Kirche und Rathaus arbeiten lassen, wo sie Einwanderer in die Neue Welt locken oder sich für die Unabhängigkeit der eigenen Kolonie einsetzen. Letzteres geschieht vor allem über die Produktion der so genannten Freiheitsglocken - einer abstrakten Ressource, die die rebellische Stimmung in der Kolonie hebt, bis man ab einem bestimmten Wert die Unabhängigkeit ausrufen kann. Waren kann man in Europa für viel Geld verkaufen, wo auch meist schon neue Einwanderer und auch Spezialisten auf einen warten, die beim Abbau von Ressourcen oder beim Umwandeln von Waren wesentlich effektiver arbeiten. Der eigene König fordert dabei jedoch immer wieder Geld und erhöht andauernd den Steuersatz auf die Handelstrips, was einen fast schon zwangsläufig in die Unabhängigkeit treibt. Das alles funktioniert fast genau so wie im Original. Dennoch wurden einige Spielelemente verändert. So nehmen nun vor allem die Gründerväter eine wichtige Rolle ein, die man nicht mehr einfach so nach einer gewissen Zeit erhält, sondern nur dann, wenn man Punkte in verschiedenen Bereichen wie Handel oder Religion sammelt. Hat man genug Punkte, kann man diese für die verschiedenen Gründerväter ausgeben", was Vorteile gibt, die sich in jedem Fall lohnen. Des Weiteren wurde das Beförderungssystem für Einheiten aus "Civilization IV" übernommen und lässt sich nun mit den Ureinwohnern der neuen Welt wesentlich mehr anfangen als noch 1994. In einer Partie läuft aber weiterhin alles auf die große, finale Schlacht gegen das Heimatland hinaus, wenn man die Unabhängigkeit erklärt und mit Soldaten, Dragonern, Kanonen und Schiffen gegen Welle um Welle von Soldaten aus Europa ankämpfen und überleben muss. Das ist jedoch leider alles andere als einfach. Selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad kommt der König mit einer Streitmacht angefahren, die die eigene sowohl quantitativ als auch qualitativ bei weitem in den Schatten stellt. Einsteiger werden zwar dank des in eine Partie eingebauten Tutorials keine großen Probleme haben, sich in das eigentlich sehr friedlich ablaufende Spiel reinzufinden. Doch die Zeit ist recht knapp, eine funktionierende Wirtschaft anzukurbeln, 50 Prozent der Bevölkerung von der Rebellion zu überzeugen, eine große Militärmacht auf die Beine zu stellen und dann auch noch die Heerscharen anrückender Gegner zu besiegen. Anfänger werden die ersten Partien über mit Rückschlägen rechnen müssen, bis sie einen Weg finden, die eigene Kolonie zur Unabhängigkeit zu führen. Da war "Civilization IV" wesentlich zugänglicher und wegen der verschiedenen Siegbedingungen auch vielseitiger - in "Colonization" zählen lediglich die Unabhängigkeit und vielleicht noch ein Punktsieg. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier viele verschiedene Wege und Strategien auszuprobieren. Man kann vor allem auf Kirchen setzen und so möglichst viele Immigranten in die Neue Welt spülen oder bei den Indianern missionieren und mit ihnen Handel treiben. Man kann andere Kolonien in Ruhe lassen oder mit ihnen Krieg führen, wozu es allerdings kaum Anreiz gibt, da im Regelfall genug Land für alle vorhanden ist. Man kann Rohstoffe selbst produzieren oder in Europa kaufen und so weiter. Die strategische Tiefe ist da, jedoch bedarf es viel Mikromanagements, um die eigene Kolonie optimal zu führen. Fans des alten Klassikers sollten unbedingt zugreifen, denn von der Grafik abgesehen werden sie ihr altes Spiel sofort wiedererkennen und an den richtigen Stellen verbessert wissen. Ansonsten werden sich vor allem Fans der "Anno"-Reihe in "Colonization" sofort wohl fühlen, da es sich hierbei in erster Linie um ein forderndes Wirtschafts- und Aufbauspiel handelt. Um den Militäraspekt kommt man jedoch freilich nicht herum. Seinem großen Bruder, dem superben "Civilization IV", kann "Colonization" also nicht das Wasser reichen. Dank der kürzeren Spieldauer ist eine Partie für einen verregneten Sonntagnachmittag jedoch ideal geeignet. Teilweise unspielbar 2 von 5 PunktenColonization ist inzwischen ein knappes viertel Jahr alt, ohne dass seitens des Herstellers etwas an den Bugs geändert wurde. 2K/Firaxis veröffentlichten bei den Civ4-Spielen regelmäßig Updates, aber hier werden die Kunden ziemlich alleine gelassen. Neben einigen unsauberen Dingen wie abgeschnittenen Texten (wodurch man beim Einrichten automatisierter Handelsrouten den Zielort raten darf) ist das Endspiel gegen den König so unausgeglichen, dass man selbst auf den leichten Spielstufen und trotz exzessiven Schummelns (Weltenbauer) keine Chance hat. Ein Spiel, bei dem man nicht gewinnen kann, macht keinen Spaß. Derzeit kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Ohne die Fehler könnten es 5 sein. Das Spiel hat jedenfalls theoretisch das Potential, ähnlich gut wie Civilization 4 zu werden. Colonization-Ein Klassiker so frisch wie damals 4 von 5 PunktenColonization war damals das erste Spiel das ich mir mit meinem eigenen Geld gekauft habe. Kaum ein Spiel habe ich so oft und so lange gespielt wie Colonization. Die Ankündigung einer Neuauflage auf Basis der Civilization 4 Engine versetzte mich daher in helle Vorfreude. Nun habe ich es gespielt und kann nur sagen, dass die Wiederbelebung des Klassikers geglückt ist. Alt bewährt Da dieses Spiel sich selbst als eine schlichte Neuauflage sieht, richtet es sich in erste Linie an die Fans des Originals. Das Spielprinzip blieb demnach komplett unangetastet. Aber worum geht es eigentlich bei Colonization? Ganz einfach, um die Besiedelung der neuen Welt Amerika. Nach dem man zu Beginn des Spiels sich für eine von 4 Nationen und einem Landkartentyp entschieden hat, startet man dann mit einem Schiff, welches einen Pionier und einen Soldaten an Board hat. Alles genau wie im Ur-Spiel. Nun segelt man in bewährter Rundenmanier in Richtung Land und geht mit seinen Einheiten von Board. Dort gründet man dann seine erste Kolonie. Durch regen Handel mit Europa, den anderen Nationen und den Indianern gelangt man im Laufe des Spiels zu immer mehr Reichtum und baut so seine Kolonien immer weiter aus. Das Endziel dabei ist es, am Ende eine so starke Armee aufzustellen, dass man in der Lage ist die Expeditionsstreitkräfte des Königs zu besiegen und so die Unabhängigkeit von Europa zu erreichen. Wie man kolonisiert Aber wie kolonisiert man eigentlich? Kenner des Originals können diesen Abschnitt getrost überspringen, denn es hat sich fast nichts getan im Vergleich zum Original. Am wichtigsten für die Kolonialisierung ist ein wirtschaftlicher Einsatz der zur Verfügung stehenden Einheiten und Ressourcen. Für jede Arbeit in der neuen Welt benötigt man nämlich eine eigene Einheit. Möchte man z.B. in der frisch gegründeten Kolonie Nahrung produzieren, muss man eine Einheit auf eines der Felder rund um die Kolonie setzen und ihr befehlen Nahrung anzubauen. Dies geschieht im Koloniebildschirm. Im Koloniebildschirm kann man seine Kolonisten entweder Ressourcen auf den umliegenden Feldern an- bzw. abbauen lassen, oder man lässt sie in Manufakturen die gewonnen Rohstoffe in Fertigwaren umwandeln. Aus Tabak dreht man Zigarren, aus Baumwolle wird Stoff usw. Um die Produktionsabläufe zu optimieren kann man Spezialisten einsetzten. Ein Meister Farmer produziert auf dem gleichen Feld natürlich mehr Nahrung, als ein ungelernter Kolonist und ein Meister Zigarrendreher fertigt mehr Zigarren an. Zusätzlich können die Gebäude optimiert werden für die Herstellung, auch lassen sich Sondergebäude bauen, die dann z.B. Schiffe bauen können oder mehr Freiheitsglocken bzw. Kreuze erzeugen. Freiheitsglocken? Kreuze? Die Freiheitsglocken benötigt man, um die Bevölkerung nach und nach für die Idee der Revolution zu gewinnen. Zu Beginn sind nämlich alle Kolonisten dem König noch treu ergeben. Die Kreuze hingegen sorgen für Religiöse Unruhe in der alten Welt und bringt neue Kolonisten dazu, sich auf den Weg in eure Kolonien zu machen. Dies ist deswegen so wichtig, da der Nachschub an neuen Kolonisten und Spezialisten ein knappes Gut in der neuen Welt ist. Sind zu Spielbeginn noch für wenig Geld neue Arbeitskräfte zu bekommen, steigen mit jedem neuen Mitglied die Kosten. So wird es im Laufe des Spiels immer unwirtschaftlicher Kolonisten zu bezahlen um auszuwandern. Bis dahin sollte man sich neue Wege geschaffen haben um an Kolonisten zu kommen. Dies geschieht z.B. über den Anbau von Nahrung. Ab einer bestimmten Menge werden die Lebensmittel gegen einen neuen Kolonisten eingetauscht. Eine weitere Möglichkeit sind die Indianer. Natürlich ist die neue Welt nicht unbewohnt, sondern wird von vielen verschiedenen Völkern bewohnt. Mit ihnen kann man Handel betreiben, sie überfallen oder auch Missionen errichten. Einige der Indianer konvertieren dann sogar. Des Weiteren kann man ungelernte Kolonisten in die Dörfer schicken. Jedes der Dörfer bietet nämlich eine bestimmte Spezialisierung an, die dieser Kolonist dann lernen kann. Nur so kommt man an bestimmte Spezialisten wie z.B. den Meister Pelzjäger. So spielt man sich Runde um Runde. Immer wieder gibt es neue wichtige Entscheidungen zu treffen. Bilde ich den Kolonisten zum Meister Farmer oder Meister Fischer aus. Baue ich die Werft um Kriegsschiffe bauen zu können oder die Schule, damit ich neue Spezialisten selbst ausbilden kann. Helfe ich dem Indianerstamm im Kampf gegen den europäischen Nachbarn oder kämpfe ich gegen sie. Noch weiter angeheizt wird das süchtig machende Spielprinzip durch Nachrichten des Königs, der immer mal wieder die Steuern erhöht oder Tribut fordert. So stachelt er uns immer mehr an die Unabhängigkeit zu fordern. Womit der historisch korrekte ablauf auch noch gegeben ist. Wer wollte nicht schon immer selbst die Bostoner Tea-Party veranstalten. Leider gibt es keinen Tee als Handelswahre. Dafür kann man aber z.B. eine Ladung Stoffe ins Meer werfen. Nachteil, diese Wahre kann dann nicht mehr in Europa gehandelt werden. Bis dahin sollte man also entweder bereit für die Unabhängigkeit sein oder neue Handelspartner bei den anderen Mächten oder den Indianern gewonnen haben. Es gibt noch einige weitere Nuancen im Spiel die hier bestimmt vergessen habe, aber ich hoffe ich konnte den Spielablauf halbwegs anschaulich schildern. Was ist denn nun neu Eine der auffälligsten Neuerungen ist sicherlich das Kampfsystem. Früher gab es im Grunde 3 Truppenunterscheidungen Dragoner (ein berittener Soldat), Soldat und unbewaffneter Kolonist. Wenn ein Dragoner eine Schlacht verloren hatte, dann verlor er zuerst seine Pferde und wurde zum Soldaten. Verlor er dann nochmal, wurden ihm die Waffen abgenommen und er wurde zum unbewaffneten Kolonisten. Erst nach diesem Degradierungsmarathon, hatte man die Einheit endgültig verloren. Im neuen Teil ist die Einheit nach einer Niederlage gleich futsch. Zum Ausgleich gibt es dafür nun ein Erfahrungspunktesystem, welches es erlaubt bei einem Stufenaufstieg der Einheit neue Fähigkeiten zu spendieren. Zum Beispiel eine höhere Kampfkraft oder ein verbesserter Bewegungs- bzw. Sichtradius. Für mich ist diese Neuerung ohne Belang, da ich Colonization schon immer so friedlich wie möglich gespielt habe. Bei der Endschlacht spare ich dadurch eigentlich nur Zeit. Weitere Neuerungen sind zwar vorhanden, fallen aber nur sehr klein aus. Pferde vermehren sich nicht mehr von alleine sondern müssen gezüchtet werden. In Schulen müssen nicht mehr Spezialisten unterrichten, sondern es reicht wenn sie in der Kolonie arbeiten. Man kann zu Spielbeginn zwischen 2 Anführern wählen die zusätzliche Boni bringen. Und noch ein paar andere. Als wirklich vorteilhaft hat sich aber erwiesen, dass man nun immer sehen kann welche Berufe man bei den Indianerdörfern lernen kann und welche Waren sie bevorzugen. Ich habe mir das früher immer auf eigenen kleinen Karten aufgezeichnet. Heute ist man irgendwie auch ein wenig verwöhnt was die Steuerung angeht. Technik Die Technik basiert wie der Name schon vermuten lässt, auf der Engine von Civilization 4. Schön bunt, einigermaßen detailiert und was am wichtigsten ist, sie gibt ein gutes optisches Feedback über die Geländeinformationen. Trotzdem ist das Spiel natürlich kein optisches Brett wie z.B. Company of Heroes. Das muss auch gar nicht. Bei ein paar Sachen hätten sich die Entwickler allerdings mehr Mühe geben können, z.B. bei der Europa- und Kolonieansicht. Anstatt einer grafisch schön ausgebauten Kolonie, betrachte ich immer noch kleine schematische Zeichnungen von Gebäuden. Und in Europa bekomme ich nicht mal mehr den Hafen wie im Vorgänger zu sehen, sondern nur noch einen braunen Hintergrund mit Menüs, für ankommende und abfahrende Schiffe und wartende Kolonisten. Bei solchen Details hätte man sich klar mehr Mühe geben können. Die Musik im Spiel ist wie beim Klassiker sehr düdelig ausgefallen und ist somit eine Frage des Geschmacks. Ich persönlich habe schon beim Original lieber eigene Musik angemacht und in Ruhe kolonisiert. Die Steuerung ist komfortabel gelöst. Man kann entweder alles über die Buttons in der unteren Menüleiste regeln oder wie früher die Shortcuts nutzen. Warum ich das Spiel liebe Für mich als alten Colonization Fan ist das Spiel natürlich Pflicht gewesen. Die Spielmechanik ist noch genauso fordern und packend wie früher. Die wenigen Veränderungen sind gerade ausreichend, dass ich immer noch das Gefühl habe eine neues Spiel zu spielen und nicht das Original. Auch wenn man nach all der Zeit sicher mehr Mut für Innovationen hätte haben können, bin ich dennoch froh, dass man so sehr an die alten Fans gedacht hat, die einfach nur das selbe Spiel nochmal haben wollten. Denn Nostalgie hin oder her, ein wenig bessere Grafik und Steuerung ist man dann doch mittlerweile gewohnt und so kann ich ruhigen Gewissens nun den Nachfolger spielen und mein altes Colonization in den Ruhestand schicken. Eine klare Empfehlung an alle alten Fans. Warum andere es lieben sollten Jeder der noch nie Colonization gespielt hat, sollte diese Erfahrung nun nachholen. Die im Prinzip einfach Spielmechanik ist heute noch ein absoluter Traum für Rundenstrategen. Viele Entscheidungen haben erst im weiteren Verlauf Konsequenzen und man muss lange im Voraus planen wie man später die Unabhängigkeit erlangt. Das Spiel ist selbst auf niedrigstem Schwierigkeitsgrad fordernd und somit alles andere als ein Leichtgewicht. Wobei die Schwierigkeit im Aufbaupart selbst liegt und weniger in der Gegner-KI, die ist nämlich nur Staffage. Wer aber ein forderndes Rundenstrategiespiel sucht, das einem im Spielverlauf immer wieder vor neue Schwierigkeiten stellt, der sollte unbedingt zuschlagen. Bessere Spielkonzepte gibt es kaum. |
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