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Gefährliche Überraschung von Mary Higgins Clark, Carol Higgins Clark, Mary Higgins Clark, Carol Higgins Clark, Hedda Pänke

Zoom Produkt-Bild: Gefährliche Überraschung
Gebundene Ausgabe von Ullstein Hc
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 4,94

3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 355008420X, Erscheinungsdatum: 2003, Auflage: 1

Aus der Amazon.de-Redaktion


Unter Krimi-Fans gilt die Bestsellerautorin Mary Higgins Clark als Expertin für Suspense. Jetzt hat sie mit ihrer Tochter Carol Higgins Clark, die mit ihren bislang fünf Romanen über die Arbeit der Detektivin Regan Reilly auch nicht gerade zu den Langweilern des Genres gehört, einen Thriller herausgebracht. Wenn zwei so erfahrene Autorinnen bei einem Buch zusammen arbeiten, meint man, dann wird es wahrscheinlich doppelt gut. Und man hat Recht.
Gefährliche Überraschung jedenfalls ist Spannung pur -- vor allem auch, weil hier die Hobbydetektivin Alvirah Meehan aus Marys Feder auf die gewiefte Heldin von Carol trifft. In der Vorweihnachtszeit begegnen sich beide beim Zahnarzt in New Jersey. Dort will Reilly ihren Vater Luke treffen, der sich zu einer Untersuchung angekündigt hat. Der aber bleibt verschwunden. Denn Luke ist gemeinsam mit seiner Fahrerin entführt worden und wird auf einem Hausboot versteckt, das langsam zu versinken droht.
So marode das Versteck von Luke auch sein mag, die Clarks schaffen es, die Spannung des geheimnisvollen Plots voller Intrigen (und Humor!) handwerklich sauber gearbeitet bis zum Schluss über Wasser zu halten. Dabei erweist sich der Kunstgriff, ihre beiden beliebten Protagonistinnen aufeinander treffen zu lassen, als glücklicher Einfall. Denn diese Charaktere harmonieren so ungemein, als hätten sie nie ein Leben in verschiedenen Krimi-Universen fristen müssen. "Und? War die Zusammenarbeit kompliziert?", wurden die Clarks nach eigener Auskunft bisweilen gefragt. "Natürlich nicht", antworteten sie dann: "Sie hat großen Spaß gemacht." Das merkt man Gefährliche Überraschung auf jeder Seite an. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

Na ja
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Also das war schon ein arg seichter und lahmer Krimi. Ich bin wahrlich kein Fan von Hardcore-Krimis, aber etwas mehr Spannung und Originalität hätte dem Buch gut getan.

Die Geschichte ist viel zu vorhersehbar und die Handlungen und Dialoge einfach zu einfallslos. Insgesamt nett, aber auch etwas langweilig.
Higgins-Clark sollte lieber wieder allein schreiben!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Buch soll eine Mischung aus Krimi, Entführungs-Thriller und humorig-launiger Story sein. Die Absicht war sicher gut, aber mir kam das alles so aufgesetzt und gewollt vor. Irgendwie dilettantisch, und das von einer Vollprofi-Krimi-Autorin wie Mary Higgins Clark! Vermutlich liegt es an der Zusammenarbeit mit der Tochter Carol, die ja für sich auch schon ziemlich spannende Bücher geschrieben hat. Es wäre besser, jede würde wieder allein schreiben. Die 3 Sterne gebe ich trotzdem, aus Achtung vor dem Gesamtwerk der Autorin.
Typischer MHC-Thriller
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zugegeben, etwas wirklich Neues bietet Mary Higgins Clark mit "Gefährliche Überraschung" nicht. Eher altbekannt Kost, die nichts desto trotz mal wieder für eine durchlesene Nacht gut ist.
Mit der Heldin des Buches, Regan Reilly, hat die "Queen of Crime" mal wieder eine durchweg symphatische Heldin erschaffen, auch die Nebenfiguren und deren Konflikte wissen zu überzeugen. Doch wieder einmal ist es der ihr eigene Erzählstil, der diesem Buch die meiste Spannung verpasst, dieses unaushaltsame Fiedern auf den Höhepunkt hinaus. Und hauptsächlich deshalb ist "Gefährliche Überraschung" ein Buch, welches nur schwer aus der Hand zu legen lässt.
Hals- und Beinbruch
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Na gut, ein Hals wird nicht wirklich gebrochen - nur fast. Aber ein Bein ist wirklich futsch - denn das ist der Ausgangspunkt der Geschichte, die ziemlich konstruiert vor sich hin plätschert. Dabei schrieb da nicht nur eine Clark dran. Nein, die Geschichte entstammt gleich der Feder von Mutter UND Tochter. Trotzdem bedienen die beiden zusammen Klischees wo es nur geht und können selbst zusammen nicht genügend Spannung aufbauen. Schade eigentlich, denn manchmal sind extrem konstruierte Thriller an einem lauen Sommerabend gar nicht mal so übel. Dieses Buch ist dann aber doch eher langweilg.
Mary ist solo besser
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mary Higgins Clark und ihre Tochter, die hauptberuflich schauspielert und übrigens die Hauptrolle in der Mary-Higgins-Clark-Verfilmung "Schrei in der Nacht" brillant meisterte, sind am besten, wenn jede für sich schreibt. Okay, an das Raffinement und die stilistische Meisterschaft ihrer seit 1975 als Erzählerin erfolgreichen Mutter kommt Carol nicht heran, und von ihren Büchern habe ich nur zwei gelesen, weil die meisten noch schwächer sind als das neue Werk von Carlene Thompson (deren Erstling "Schwarz zur Erinnerung" wiederum glänzte), doch ein bisschen hat Mutters Charakter auf Tochter Carol abgefärbt - auch in der Art des Schreibens. Mary Higgins Clark schrieb einen Bestseller nach dem anderen; und ihr vorletztes Buch (das erste, das sie in der Ich-Form schrieb), gastierte noch auf der deutschen Bestsellerliste. Nur ihr letzztes Buch schaffte den Weg dorthin nicht - auch hier wieder die Ich-Erzählerin; doch wer Mary kennt, der kennt auch ihren Drehbuch-Stil, und einige Kapitel in der Ich-Form vermischt mit Kapiteln die Sichtweisen anderer Handlungsfiguren wiedergeben, ist nicht jedermanns Geschmack. Da war die Erzäöhlweise in der dritten Person besser gewählt, aber Mary hat schon so viel geschrieben, da ist Experimentierfreudigkeit verständlich. Ich freue mich trotzdem auf ihren nächsten Roman; zumal sie immer so herzliche Widmungen an den Anfang setzt. Gespannt bin ich vor allem auf ihren bald erscheinenden Erzählband "Der verlorene Engel", der sämtliche Kurzgeschichten enthält. Allein die Geschichte "Der verlorene Engel", in der eine Mutter ihre vom getrennt lebenden Vater entführte kleine Tochter sucht - und dieser schließlich in der Menschenmenge vor einem weihnachtlich geschmückten Schaufenster wiederfindet und es bei ihrer Umarmung Applaus gibt, ist unheimlich schön. Mary Higgins Clark ist meine Lieblingsautorin neben Daphne du Maurier, und da ich selbst schreibe, konnte ich in puncto Aufbau und Stilistik einiges von ihr lernen.
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